Glencore: Mehr Kupferförderung im ersten Halbjahr

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    Region Baar,

    Der Rohstoffhändler förderte im ersten Halbjahr mehr Kupfer und Zink als in der Vorjahresperiode.

    glencore milliarden verlust
    Der Hauptsitz der Firma Glencore in Baar ZG. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Glencore fördert im ersten Halbjahr mehr Kupfer und Zink.
    • Zusätzlich wurden die erwarteten Fördermengen für den Rest des Jahres angepasst.

    Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore hat im ersten Halbjahr von einigen Rohstoffen mehr gefördert, während andere stabil blieben. Der Ausblick auf die Fördermengen für das Gesamtjahr wurde leicht angepasst.

    Der Kupferabbau stieg in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 696'200 Tonnen, wie es im Produktionsbericht des Unternehmens vom Dienstag heisst. Dies sei insbesondere der Wiederaufnahme der Förderung in der Katanga-Mine im Kongo zu verdanken.

    Die Zink-Produktion aus eigenen Anlagen blieb derweil stabil bei 498'200 Tonnen. Die Förderung von Nickel stieg deutlich um 21 Prozent auf 62'200 Tonnen. Die eigene Produktion von Kohle blieb stabil bei 62,0 Millionen Tonnen. Es habe dabei einige bremsende Faktoren wie den Zyklon Debbie in Australien gegeben, teilte Glencore mit.

    Der Ausblick auf die Fördermenge im Gesamtjahr wurde leicht angepasst und die Spannen etwas eingeengt. So wurde die erwartete Fördermenge für Kohle um 2 Millionen Tonnen oder 1 Prozent auf 132 (+/-3) Millionen Tonnen gesenkt. Bei Blei erwartet Glencore nun 15'000 Tonnen weniger oder noch 285'000 (+/- 10) Tonnen.

    Neue Aussagen zum Ausblick für den Marketing-EBIT gab es nicht. Im Mai hatte das Unternehmen einen Bereich von 2,2 bis 3,2 Milliarden US-Dollar genannt.

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