Zentralschweizer Regierungen «erfreut» über Bundesratsentscheid
Die Zentralschweizer Kantone haben positiv auf die bundesrätliche Vernehmlassungsbotschaft «Verkehr '45» reagiert. Sie nehme erfreut zur Kenntnis, dass zwei Zentralschweizer Schlüsselprojekte realisiert werden sollen, teilte die zuständige Regierungskonferenz mit.

Bei den zwei Projekten handelt es sich um den viergleisigen unterirdischen Durchgangsbahnhof Luzern und um den fast elf Kilometer langen Zimmerbergtunnel II, der auf der Strecke Zürich-Luzern zwischen Zug und Thalwil realisiert wird.
Die Bahninfrastruktur in der Zentralschweiz müsse mit diesen beiden Vorhaben ergänzt werden, damit sie das künftige Passagieraufkommen bewältigen könne, hiess es in der Mitteilung der Zentralschweizer Konferenz des öffentlichen Verkehrs (ZKÖV) vom Mittwoch.
Die ZKÖV zeigte sich insbesondere erfreut darüber, dass der Luzerner Tiefbahnhof trotz der Etappierung als Durchgangsbahnhof realisiert werden solle.
Zufrieden sind die in der Zentralschweiz für den öffentlichen Verkehr zuständigen Regierungsrätinnen und -räte zudem, dass der Halbstundentakt Luzern-Bern «zeitnah» realisiert werde. Diese Verbesserung sei schon lange in Aussicht gestellt worden, betonten sie.
Für die Zentralschweiz sei ein wichtiger Meilenstein erreicht, sagte Luzerns Verkehrsdirektor Fabian Peter (FDP) auf Anfrage von Keystone-SDA. Die Region begrüsse die Planungssicherheit und wolle die weiteren Planungsarbeiten «mit voller Kraft weiterführen».






