Stadt Luzern

Zentralschweizer Persönlichkeiten warnen vor Halbierungsinitiative

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

47 Zentralschweizer Persönlichkeiten haben am Montag ihren Abstimmungskampf gegen die SRG-Initiative gestartet. Sie warnen, dass eine Halbierung der SRG den unabhängigen Regionaljournalismus und die kulturelle Vielfalt in der Schweiz ernsthaft gefährde.

Bundesrat Albert Rösti (SVP) erscheint auf Bildschirmen im Regieraum des Schweizer Fernsehens SRF an einer Medienkonferenz über die SRG-Initiative. (Archivbild)
Bundesrat Albert Rösti (SVP) erscheint auf Bildschirmen im Regieraum des Schweizer Fernsehens SRF an einer Medienkonferenz über die SRG-Initiative. (Archivbild) - Keystone/ANTHONY ANEX

Das Komitee betont in seiner Mitteilung am Montag, dass die SRG in Krisenzeiten «verlässliche Informationen» liefere, in allen Regionen der Schweiz Berichterstattung sicherstelle und mit geprüften Fakten gegen Desinformation wirke.

Eine Halbierung der SRG-Initiative würde radikale Einschnitte nach sich ziehen und Programme, Kultur und Sport einschränken. Die dezentrale Struktur mit sieben Haupt- und 17 Regionalstudios, darunter Luzern für die Zentralschweiz mit sechs Kantonen, stünde auf dem Spiel, so das Komitee.

Zum Komitee gehören laut Mitteilung neben mehreren Zentralschweizer Mitgliedern aus National- und Ständerat und Kantonsparlamentarierinnen und Kantonsparlamentariern auch Personen aus Sport, Kultur, Medien und Wissenschaft. Darunter etwa der ehemalige Marathonläufer Viktor Röthlin, Jazz-Festival-Organisator Arno Troxler, Fanni Fetzer, Direktorin des Kunstmuseums Luzern, Autorin Gisela Widmer und Musiker Marco Kunz.

Die Initiative «200 Franken sind genug (SRG-Initiative)» will die Haushaltsgebühr von 335 auf 200 Franken senken und die Abgabe für Firmen ganz abschaffen. Die Befürworter begründen dies unter anderem damit, dass die Schweiz weltweit die höchsten Radio- und Fernsehgebühren erhebt.

Kommentare

User #2416 (nicht angemeldet)

Alle die von Steuergelder leben

User #6495 (nicht angemeldet)

Panikmeldung über Panikmeldung. Die Angst das die Futtertröge nicht mehr so prall gefüllt sind, muss gross sein. Man probiert es mit allen Mitteln zu verhindern, dass es zu einer Reduktion der Beiträge kommt.

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