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    Uri begrüsst mehr Geld für Güterverkehr auf der Schiene

    Keystone-SDA Regional
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    Uri,

    Die Urner Regierung begrüsst die geplante Verlängerung der Bundesmittel für den Schienengüterverkehr. Zugleich fordert sie leistungsfähige Zulaufstrecken zur NEAT, einen rascheren Ausbau der Strecken in Deutschland und Italien sowie ein «wirksames Baustellenmanagement».

    Ein Güterzug der SBB Cargo passiert bei Wassen UR eine Eisenbahnbrücke. (Symbolbild)
    Ein Güterzug der SBB Cargo passiert bei Wassen UR eine Eisenbahnbrücke. (Symbolbild) - Keystone/MARTIN RUETSCHI

    Der Bund will die finanzielle Förderung des unbegleiteten kombinierten Verkehrs bis 2035 verlängern. Dabei wird nur die Ladeeinheit, etwa ein Container, mit der Bahn transportiert. Die Zugmaschine und die Fahrerin oder der Fahrer bleiben auf der Strasse.

    Dafür spricht der Bund laut Mitteilung der Urner Standeskanzlei Mittel von 486 Millionen Franken für die Jahre 2027 bis 2035. Die bisherige Vorgabe, die Abgeltungen pro Sendung jährlich zu senken, soll entfallen.

    Zusätzliche Gelder für Verlagerung auf die Schiene

    Der Urner Regierungsrat begrüsse in der Stellungnahme zur Revision des Güterverkehrsverlagerungsgesetzes die «Stossrichtung und deren rasche Umsetzung», wie es hiess. Uri sei als Kanton an der Nord-Süd-Transitachse vom Strassengüterverkehr «überdurchschnittlich betroffen». Hohe Verkehrsbelastung, Lärm, Schadstoffemissionen und Staustunden beeinträchtigten laut Regierungsrat die Lebensqualität und Erreichbarkeit. Weil der Verkehr bei Staus auf die Kantonsstrasse ausweicht, werde im Urner Oberland die Erreichbarkeit für ide Bevölkerung und die Blaulichtorganisationen erschwert, hiess es.

    Positiv bewertet die Regierung zudem, dass frei werdende Mittel nach der Einstellung der Rollenden Landstrasse (Rola) zusätzlich für die Verlagerung auf die Schiene eingesetzt werden sollen. Die Gelder sollten «vollumfänglich und zweckgebunden» verwendet werden, hiess es.

    Die Rola, ein Transportsystem, bei dem Lastwagen auf Eisenbahnwagen verladen und auf der Schiene über weite Strecken transportiert werden, wurde per Ende 2025 eingestellt.

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    Kommentare

    User #4984 (nicht angemeldet)

    Völkig sinlos rausgeworfenes Geld...schafft die SBB endlich ab.

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