Stadtzürcher Gemeinderat verliert prominente Mitglieder
Bei den Stadtzürcher Gemeinderatswahlen vom Sonntag haben mehrere prominente und teils langjährige Mitglieder die Wiederwahl nicht geschafft. Besonders betroffen waren die Grünen, die gleich vier Sitze im Stadtparlament einbüssten.

Mit Markus Knauss (Grüne) schaffte einer der amtsältesten Gemeinderäte die Wiederwahl nicht. Der Co-Geschäftsführer des VCS Zürich war seit 1998 Mitglied des Stadtparlaments.
Mit Luca Maggi und Dominik Waser traf es auch zwei eher jüngere, aber ebenfalls nicht unbekannte Gemeinderäte der Grünen. Waser kandidierte 2022 erfolglos für den Stadtrat. Luca Maggi, der als Sicherheitschef für den FC Zürich arbeitet, gehörte dem Gemeinderat seit 2018 an. Er ist unter anderem bekannt aufgrund seiner polizeikritischen Haltung.
Noch länger im Gemeinderat als Markus Knauss war Bernhard im Oberdorf. Er trat im vergangenen Jahr aus der SVP aus und trat nun auf einer Liste der Mitte erneut – und erfolglos – zur Wahl an. Der Publizist und Journalist wurde 1996 erstmals in den Gemeinderat gewählt – damals für die FDP.
Die Wiederwahl ebenfalls nicht geschafft haben Niyazi Erdem (SP), Flurin Capaul (FDP), Jürg Rauser (Grüne), Stefan Reusser (EVP), Ronny Siev (GLP), Markus Merki (GLP), Sandra Gallizzi (EVP), Sandro Gähler (SP), Michele Romagnolo (SVP) und Roger Föhn (EVP).






