Stadtwerk Winterthur liefert 10,4 Millionen an die Stadtkasse ab
Der Winterthurer Stadtrat hat für 2027 eine Stadtwerk-Abgabe von 10,4 Millionen Franken beantragt. Das Parlament muss dem Betrag noch zustimmen.

Die geplante Vergütung an die Stadtkasse fällt damit leicht tiefer aus als noch im Budget 2026, wie die Stadt Winterthur am Freitag mitteilte. Verglichen mit der tatsächlichen Rechnung des Jahres 2025 fällt die Abgabe jedoch um über 300'000 Franken höher aus.
Der mit Abstand grösste Teil der Einnahmen stammt aus dem Gashandel. Weil dieser Bereich im Jahr 2025 ein deutliches Plus erwirtschaftete, steigt dessen Beitrag für 2027 auf 6,6 Millionen Franken. Weitere 1,8 Millionen Franken steuert das Gasnetz bei, auch wenn dieser Bereich aktuell mit sinkenden Umsätzen und steigenden Kosten konfrontiert ist. Aus dem Betrieb des Stromnetzes fliessen wie im Vorjahr exakt zwei Millionen Franken in die Stadtkasse.
Gänzlich leer geht die Stadtkasse bei Abteilungen wie der Fernwärme, dem Stromhandel und dem Telekom-Netz aus. Diese Bereiche verzeichnen noch negative Reserven oder benötigen die finanziellen Mittel selbst, um künftige Netzausbauten zu stemmen und eine höhere Verschuldung zu vermeiden. Andere Sparten wie die Wasserversorgung, die Abwasserreinigung oder die Kehrichtverwertung dürfen aus rechtlichen Gründen keine Gelder an die Stadt abliefern.






