Stadt Zürich behandelt Männer und Frauen bezüglich Lohn fast gleich
Die Stadt Zürich hat eine Lohnanalyse durchführen lassen. Diese zeigte eine nicht erklärbare Lohndifferenz von 1,4 Prozent zwischen Männern und Frauen. Diese liegt unter dem Zielwert von 2,5 Prozent.

Den Zielwert führte 2024 das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EGB) ein. Einen Grenzwert von 5 Prozent hat das vom Bund anerkannte Analyse-Instrument Logib festgelegt. Auch diesen unterschritt die Stadt Zürich im letzten Jahr.
Der Durchschnittslohn von Frauen und Männern unterschied sich um 8,5 Prozent, wie die Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte. Funktionen, Anforderungsniveau, Ausbildung, Alter und Dienstalter machten 7 Prozentpunkte davon aus.
Nach deren Abzug verblieb eine Lohndifferenz von 1,4 Prozent zuungunsten der Frauen. Diese konnte zwar durch Logib nicht geklärt werden, sei aber laut Stadt Zürich zum grossen Teil mit organisationsspezifischen Faktoren der Stadt Zürich erklärbar. Darunter fallen zum Beispiel branchenspezifische Ausbildungsprogramme.
Damit zahlten sich die langjährigen Bemühungen aus, schrieb die Stadt. Die nationale Charta «Lohngleichheit im öffentlichen Sektor» unterschrieb die Stadt Zürich bereits im September 2016.
Die Lohngleichheit sei gleichzeitig ein wichtiges Ziel des Gleichstellungsplans der Stadt Zürich. Sie wird weiterhin alle vier Jahre eine entsprechende Analyse durchführen.






