St. Galler Stadtparlament lehnt Verselbständigung der Stadtwerke ab

Mit einem erfolgreichen Rückweisungsantrag hat das St. Galler Stadtparlament am Dienstagabend die Umwandlung der Stadtwerke in ein selbständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen gestoppt. Nun muss eine Variante innerhalb der bisherigen Rechtsform erarbeitet werden.

Das St. Galler Stadtparlament lehnt eine weitgehende Verselbständigung der Stadtwerke ab. (Archivbild)
Das St. Galler Stadtparlament lehnt eine weitgehende Verselbständigung der Stadtwerke ab. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Der Antrag, die Vorlage zurückzuweisen, kam von der SVP und wurde mit 32 gegen 29 Stimmen bei einer Enthaltung gutgeheissen. Ein weiterer Rückweisungsantrag der SP/Juso/PFG-Fraktion war vor Beginn der Sitzung zurückgezogen worden, wie die Stadt mitteilte.

Kritisiert wurde etwa, dass mit der Vorlage die demokratische Kontrolle reduziert werde. Gleichzeitig blieben aber Risiko und Haftung bei der Stadt.

Damit ist die Umwandlung der Stadtwerke in ein selbständiges öffentlich-rechtliches Unternehmen gescheitert. Der Stadtrat muss nun eine Vorlage ausarbeiten, bei der die Stadtwerke innerhalb der bestehenden Rechtsform grössere finanzielle Handlungsspielräume erhalten.

Es soll auch ein neues strategisches Führungsgremium geben. Der Stadtrat werde nun eine Lösung prüfen, bei der die Grundversorgung bei der Stadt verbleibt, gleichzeitig aber «klar abgrenzbare, marktorientierte Tätigkeiten» organisatorisch anders geführt werden können.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

FC St.Gallen Hüppi
30 Interaktionen
FCSG-Präsident bleibt
SP
68 Interaktionen
Vor Start

MEHR AUS ST. GALLEN

Kantonspolizei St. Gallen.
Gossau SG
Untereggen
Gossau SG