Spital Uri schliesst 2025 mit kleinerem Minus ab als budgetiert

Keystone-SDA Regional
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Uri,

Das Urner Kantonsspital (KSU) schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Defizit von 222'000 Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von rund 1,8 Millionen Franken.

Das Urner Kantonsspital schliesst das Jahr 2025 mit einem Minus von 222'000 Franken ab. (Archivbild)
Das Urner Kantonsspital schliesst das Jahr 2025 mit einem Minus von 222'000 Franken ab. (Archivbild) - Keystone/URS FLUEELER

Das um rund 1,6 Millionen bessere Ergebnis sei durch periodenfremde Erträge und Aufwände zustande gekommen, schrieb die Regierung im Bericht an den Landrat. So hätten etwa Erträge aus Nachfakturierungen höher ausgehandelter Tarife zu einem besseren Abschluss geführt. Das Urner Kantonsparlament wird die Rechnung des KSU in einer der nächsten Sessionen behandeln.

2025 behandelte das Spital 4452 Patientinnen und Patienten. Das sind 247 mehr als im Vorjahr, ein Plus von 5,9 Prozent und 2 Prozent mehr als budgetiert, wie es weiter hiess. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank von 4,4 Tagen im Vorjahr auf 4,1 Tage.

Der Personalaufwand beim KSU, das über 600 Mitarbeitende zählt, fiel um 1,7 Millionen Franken (+3,2 Prozent) höher aus als budgetiert. Das sei vor allem auf Personalaufstockungen zurückzuführen, hiess es im Bericht. Diese seien im Prozessmanagement, beim Medizincontrolling in der Onkologie-Pflege aber auch durch Abdeckung von Ausfällen, Unfällen oder Schwangerschaften zu verzeichnen.

Insgesamt tätigte das Kantonsspital Investitionen von 1,1 Millionen Franken. Zu den grösseren Investitionen zählten ein Ambulanz-Rettungswagen für 336'000 Franken und vier Anästhesiegeräte für 151'000 Franken.

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