Schwyz muss Sanitäranlagen in Asylunterkunft dringend sanieren
Die Gemeinde Schwyz muss die Abwasserleitungen in der Unterkunft für Schutzsuchende aus der Ukraine sanieren. Während der Arbeiten stellt sie den Bewohnern Container mit Toiletten und Duschen bereit.

Das Alte Personalhaus des Spitals Schwyz beherbergt seit Frühjahr 2022 Schutzsuchende aus der Ukraine. Infolge der Alterung des Gebäudes und der «intensiven Nutzung der Sanitäranlagen» seien die Abwasserleitungen stark beschädigt. Eine «plötzliche Berstung der Rohre ist möglich», teilte die Gemeinde am Donnerstag in einer Mitteilung mit.
Die Gemeinde startet deshalb eine Notsanierung der Rohre. Während der Arbeiten können die Bewohner im Gebäude bleiben, die Sanitäreinrichtungen stünden jedoch nicht zur Verfügung, hiess es. Übergangsweise stehen Container mit Sanitäranlagen bereit, die seit dieser Woche geliefert und montiert werden, so die Gemeinde.
Die Sanierung sei dringend nötig, um Schäden am Gebäude zu verhindern und den Betrieb der Unterkunft aufrechtzuerhalten. Die Ausgaben werden trotz eines aktuellen Notbudgets getragen, da ein Aufschub der Arbeiten riskant wäre.
Nach einer Beschwerde gegen das Budget 2026 darf die Gemeinde vorläufig nur noch zwingend notwendige Ausgaben tätigen.






