Sahli und Vogt kandidieren fürs Stadtpräsidium in Grenchen SO

Bei der Wiederholung der Wahl für das Stadtpräsidium in Grenchen SO gibt es zwei Kandidaturen: Die vom Bundesgericht abgesetzte Susanne Sahli (FDP) sowie der Parteilose Elias Vogt. Der erste Wahlgang findet am 27. September statt.

Sie will sich erneut zur Stadtpräsidentin von Grenchen SO wählen lassen: Susanne Sahli (FDP) war nach einer Wahlbeschwerde vom Bundesgericht per sofort abgesetzt worden. (Archivbild)
Sie will sich erneut zur Stadtpräsidentin von Grenchen SO wählen lassen: Susanne Sahli (FDP) war nach einer Wahlbeschwerde vom Bundesgericht per sofort abgesetzt worden. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Die Anmeldefrist für den ersten Wahlgang lief am Montag um 17.00 Uhr ab, wie die Stadtkanzlei Grenchen mitteilte. Der amtierende Vizepräsident der Stadt, Patrick Crausaz (GLP), hatte vergangene Woche an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit Sahli angekündigt, nicht erneut zu kandidieren. Sahli gab gleichzeitig ihre Kandidatur bekannt.

Ebenfalls zur Wahl meldete sich der 30-jährige Unternehmer Elias Vogt an. Vogt hatte mit seiner bis ans Bundesgericht weitergezogenen Beschwerde die Wahlwiederholung erreicht. Die allfällige Stichwahl für das Stadtpräsidium ist auf den 29. November angesetzt.

25 Stimmen Unterschied bei Stichwahl

Das Bundesgericht hatte am 17. Juni die Wahl von Sahli zur Stadtpräsidentin für ungültig erklärt. Sahli verlor das Amt per sofort. Die Lausanner Richter stellten schwerwiegende Fehler bei der Stimmenauszählung fest.

Die FDP-Politikerin hatte sich im zweiten Wahlgang am 28. September 2025 gegen Mitbewerber Crausaz mit einem Unterschied von nur 25 Stimmen durchgesetzt. Sahli erhielt 2094 Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 45,2 Prozent. Sie trat ihr neues Amt auf Anfang dieses Jahres an.

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