Projekt für A5-Anschluss Grenchen SO soll Rückstau verhindern
Die Verkehrsüberlastung beim A5-Anschluss Grenchen SO soll entschärft werden. Das Projekt des Bundes für den Umbau des Anschlusses, den Neubau einer neuen Ausfahrt sowie für eine separate Brücke für den Langsamverkehr liegt ab Donnerstag öffentlich auf.

Rund 30'000 Fahrzeuge verkehren täglich durch den Anschluss Grenchen, viele davon nutzen die beiden Ausfahrten von Solothurn oder Biel her, wie die Filiale Zofingen des Bundesamts für Strassen (Astra) am Dienstag mitteilte. Es gebe in Spitzenzeiten regelmässig zu Rückstaus bis auf die Autobahn.
Dies bedeute ein erhöhtes Unfallrisiko auf der Strecke. Die Umgestaltung des Verkehrsknotens solle diesen Sicherheitsmangel beheben, hält das Astra fest.
Künftig sollen die beiden Kreisel 360 Grad befahrbar sein. Die Ausfahrtsrampe von Biel her Richtung Arch BE werde verbreitert. Die beiden Hauptelemente des Projekts seien eine neue Ausfahrt von Solothurn her direkt auf die Archstrasse in Richtung Grenchen (Bypass). Mehr Sicherheit soll auch eine neue Brücke für den Langsamverkehr bringen.
Das Astra rechnet damit, dass das Projekt in den Jahren 2029 bis 2032 gebaut wird. Die Kosten betragen rund 24 Millionen Franken.
Die Arbeiten finden gemäss Angaben des Astra in enger Abstimmung mit dem Kanton Solothurn statt, der im Norden und im Süden jeweils eigene, fortführende Projekte umsetzt. So werde es im Norden einen weiteren Bypass geben, der die Archstrasse direkt mit der Flughafenstrasse verbinde und den Abfluss des Verkehrs verbessere.
Im Süden gegen Arch werde die Veloweg-Führung optimiert, um sie an die neue Brücke über die Autobahn anzupassen. Der Kanton Solothurn lege dieses Projekt zeitgleich mit dem Projekt für den A5-Anschluss Grenchen auf.






