Stadt Zürich

    Parteipräsidenten wollen SRG-Standort Bern im Gesetz verankern

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Als die SRG ankündigte, ihre Radiostudios nach Zürich zu verlagern, traf sie auf starken Widerstand. Jetzt soll das sogar per Gesetz verhindert werden.

    Sicht auf das SRF Studio an der Schwarztorstrasse, am Mittwoch, 12. September 2018 im SRF Studio in Bern.
    Sicht auf das SRF Studio an der Schwarztorstrasse, am Mittwoch, 12. September 2018 im SRF Studio in Bern. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Parteipräsidenten von links bis rechts wollen dem Wegzug der SRG die Stirn bieten.
    • Sie wollen den Standort des Radiostudios in Bern im Gesetz verankern.

    Mehrere Parteipräsidenten von links bis rechts wollen mit einer parlamentarischen Initiative den Standort Bern im Radio- und Fernsehgesetz verankern. Sie kämpfen damit weiter gegen den SRG-Entscheid, 170 Mitarbeitende des Radiostudios Bern nach Zürich zu verlagern.

    Mit dem Vorstoss soll das Radio- und Fernsehgesetz mit den Zusatz ergänzt werden, dass die «audiovisuellen Angebote schwergewichtig am Standort Zürich und die Audio-Angebote schwergewichtig am Standort Bern» produziert werden. Auch die Standorte in der Romandie sollen im Gesetz verankert werden: das Studio in Genf für die audiovisuellen Angebote und das Studio in Lausanne für die Produktion der Audio-Angebote.

    So steht es in den gleichlautenden Vorstössen, die von SP-Vizepräsident Beat Jans, BDP-Präsident Martin Landolt, CVP-Präsident Gerhard Pfister, SVP-Präsident Albert Rösti und Grünen-Präsidentin Regula Rytz im Nationalrat eingereicht wurden. Über die parlamentarischen Initiativen haben am Freitag die Tamedia-Medien berichtet. Sie liegen auch Keystone-SDA vor.

    Mit den Vorstössen geht der Widerstand gegen die Pläne der SRG weiter. Im Text betonen die Initianten, dass die gebührenfinanzierte SRG im Kontext der Konzentration der Printmedien in Zürich besonders gehalten sei, ihre Informationsleistungen an unterschiedlichen Orten zu produzieren.

    Sie unterstreiche damit ihre regionale Verankerung und den föderalen Charakter als Service-public-Unternehmen. Gleichzeitig würde die SRG mit der örtlichen Trennung der audiovisuellen Produktion und der Audio-Produktion die Vielfalt des Angebots garantieren.

    Kommentare

    Weiterlesen

    1 Interaktionen
    Nach Studio-Wegzug
    CS steigt aus
    Grosser Rat

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    1 Interaktionen
    Zürich
    rentner
    7 Interaktionen
    Rentner-Ranking
    Mond
    2 Interaktionen
    ETH-Studie
    Heidi Klum Michel Péclard
    7 Interaktionen
    Gastronom Péclard