Ostschweizer Kantone weisen tiefe Sozialhilfequoten aus
In den vier Ostschweizer Kantonen lag die Sozialhilfequote im vergangenen Jahr unter dem Schweizer Durchschnitt. Auf tiefem Niveau liegen die Kantone Thurgau und Appenzell Innerrhoden mit einer Quote von je 1,2 Prozent. Im Kanton St. Gallen und in Appenzell Ausserrhoden betrug der Wert 2,0 Prozent. Der Schweizer Schnitt lag bei 2,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Dienstag bekanntgab.

In der Stadt St. Gallen waren im vergangenen Jahr 3,4 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner auf Sozialhilfe angewiesen. Verhältnismässig noch mehr waren es beispielsweise in der Stadt Wil SG mit 3,7 Prozent. In Herisau kam dieser Wert gar auf 4,2 Prozent zu stehen.
Grundsätzlich wiesen die ländlichen Gemeinden eine eher tiefe Sozialhilfequote auf. Sehr gering war sie etwa in Mörschwil SG mit 0,2 Prozent. Auffallend hingegen war der Wert in Amden SG, wo eine Quote von 4,1 Prozent Einzug in die Statistik fand.
Im nationalen Vergleich der grossen Schweizer Städte reihte sich St. Gallen im Mittelfeld ein. Die höchste Quote wies Biel (7,8 Prozent) auf, den tiefsten Wert verzeichnete die Stadt Zug (1,3 Prozent).






