Luzerner Psychiatrie steigert 2025 ihren Jahresgewinn
Die Luzerner Psychiatrie (Lups) hat 2025 den Jahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr von 0,7 Millionen Franken auf 1,3 Millionen Franken erhöht. Die Nachfrage nach ambulanten Leistungen stieg deutlich, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Neben dem höheren Gewinn konnte auch der Umsatz gesteigert werden. So hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 diesen um 5,2 Prozent auf 171,6 Millionen Franken erhöht, wie dem Communiqué zu entnehmen ist. Die Ebitdar-Marge, der Umsatz nach Abzug operativer Kosten, lag bei 8 Prozent.
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 48,3 Prozent. Dies ist unter anderem auf eine Kapitalerhöhung des Kantons Luzern auf 60 Millionen Franken zurückzuführen.
Während die verrechenbaren Pflegetage um 1,7 Prozent zurückgingen, nahmen die ambulanten Fälle um rund 9 Prozent zu. Die Lups spricht in ihrer Mitteilung von einer klaren Entwicklung hin zu ambulanten Behandlungsformen im Grundsatz «ambulant vor stationär».
Die Lups ist nicht nur für die psychiatrische Grundversorgung im Kanton Luzern zuständig, sondern auch für diejenige in Ob- und Nidwalden. Sie hat nach eigenen Angaben 1566 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.






