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LGBTI-Label für Basel bleibt unverbindlicher Vorschlag

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Die Basler Regierung erhält nicht den Auftrag, sich um das LGBTI-Label zu bewerben. Der Grosse Rat hat am Mittwoch die einstige Motion als unverbindlicher Anzug im Sinne von Prüfen und Berichten überwiesen.

Eine Bewerbung zum LGBTI-Label für Basel bleibt politisch bei einem unverbindlichen Anzug. (Archivbild)
Eine Bewerbung zum LGBTI-Label für Basel bleibt politisch bei einem unverbindlichen Anzug. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Der Entscheid fiel mit 53 zu 40 Stimmen. Motionärin Michela Seggiani (SP) hatte zuvor ihren Vorstoss in einen Anzug umgewandelt. Sie sagte, dass das Label dem Kanton als Arbeitgeber gut anstehen würde.

Finanzdirektorin Tanja Soland (SP) sagte, dass das Anliegen in der Regierung inhaltlich nicht umstritten sei. Sie sei aber der Meinung, dass der Mehrwert eines Labels nicht so hoch sei.

Auch in manchen Voten aus dem Parlament war die Begeisterung mässig. Ein Label jeglicher Art verursache Aufwand, schaffe keine Rechte und Pflichten und laufe in Gefahr von leeren Versprechen, gab etwa David Jenny (FDP) zu bedenken.

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Kommentare

User #3461 (nicht angemeldet)

In anderen Kantonen befindet sich die Aufmerksamkeit für Themen wie diese auf dem Rückzug. Basel braucht da etwas länger, werden dann aber auch nicht mehr anders können. Grund: Wirtschaftszone Schweiz, was nicht rentiert verschwindet.

User #5926 (nicht angemeldet)

Es gibt Label, die dem Kanton als Arbeitgeber noch bedeutend wichtiger anstehen würden als das. ZB. ein Label zur Bevölkerungssicherheit oder ein Label zum Kinderschutz für unsere Schweizer Kinder und Jugendlichen.

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