Kosten der Thurgauer Regel- und Sonderschulen wachsen

Die Kosten der Thurgauer Regelschulen sind 2024 so stark gewachsen wie noch nie seit der ersten Erhebung. Für die Sonderschulung wendete der Kanton erstmals über 100 Millionen Franken auf.

Der Kanton Thurgau wendete 2024 rund 650 Millionen Franken für die Bildung in der Regelschule auf. (Symbolbild)
Der Kanton Thurgau wendete 2024 rund 650 Millionen Franken für die Bildung in der Regelschule auf. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Ausgaben für die Regelschulen nahmen um 5,8 Prozent zu, wie das Thurgauer Amt für Volksschule am Dienstag mitteilte. Sie betrugen insgesamt rund 650 Millionen Franken.

Die Sonderschulung kostete 103 Millionen Franken. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Sonderschulbedarf stieg gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent an. Insgesamt wurden 1190 junge Menschen separativ oder integrativ sonderbeschult.

Die Zahl aller Schülerinnen und Schüler wuchs um 520 an und betrug rund 33'400. Das Wachstum schwächte sich laut Mitteilung gegenüber den Vorjahren etwas ab. Gemäss den Bevölkerungsszenarien des Kantons sollen bis 2030 rund 1700 schulpflichtige Kinder und Jugendliche hinzukommen.

Die Finanzlage der Thurgauer Schulgemeinden sei «weiterhin solide», hiess es in der Mitteilung weiter. Die Nettoverschuldung blieb unverändert. Zugleich stieg die Steuerkraft an. Die Beitragsleistungen an finanzschwächere Regelschulen gingen 2024 um mehr als zehn Prozent zurück.

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