Kanton St. Gallen lockert Feuerverbot
Auf Mittwochmittag wird im Kanton St. Gallen das Feuerverbot in Wald und in Waldesnähe aufgehoben. Die Regenfälle haben die Waldbrandgefahr entschärft. Angespannt bleibt die Situation der Gewässer.

Nachdem das absolute Feuerverbot bereits am 22. August aufgehoben worden war, galt noch ein Feuerverbot in Wald und Waldesnähe. Nun wird auch diese Einschränkung zurückgenommen.
Allerdings könnten Gemeinden je nach regionaler Situation lokale Feuerverbote erlassen, teilte der Kanton am Dienstag mit. Weiterhin gilt: In allen Regionen des Kantons sei «grosse Vorsicht im Umgang mit Feuer» angezeigt.
Tiefer Grundwasserstand
Die Niederschläge der letzten Tage haben die Waldbrandgefahr verringert. Die hydrologische Situation bleibe aber weiter angespannt: Die unteren Bodenschichten seien weiterhin trocken und die Grundwasserstände lägen flächendeckend sehr tief. In den Fliessgewässern werden seit Wochen zu geringe Abflussmengen registriert.
Die Wetterprognosen für die kommenden Tage deuteten kaum auf Niederschläge hin. Das Betretungsverbot in einigen Gewässerabschnitten sowie das Verbot von Gewässerentnahmen gelte deshalb weiterhin, heisst es in der Mitteilung. Damit sich die Situation ändere, brauche es «starke, flächendeckende Niederschläge über mehrere Tage und Wochen».






