Kanton Luzern weitet Bodenuntersuchungen auf Spielplätzen aus
Der Kanton Luzern hat die vorsorglichen Bodenuntersuchungen auf 20 weitere Spielplätze in acht Gemeinden ausgeweitet. Grund dafür sind Hinweise auf mögliche chemische Belastungen im Untergrund.

Betroffen von den Massnahmen sind Spielplätze in den Gemeinden Kriens, Horw, Emmen, Triengen, Neuenkirch, Hasle, Büron und Hochdorf, wie die Staatskanzlei Luzern am Mittwoch mitteilte. Die Auswahl der Standorte erfolgte auf der Grundlage von Daten der kantonalen Bodenüberwachung.
Es handle sich um Flächen, bei denen das höchste Belastungspotenzial im gesamten Kantonsgebiet erwartet werde. Mit den vorsorglichen Untersuchungen sollen mögliche Gefährdungen frühzeitig erkannt werden.
Die Resultate der Untersuchungsserie werden für das vierte Quartal 2026 erwartet. Bereits im vergangenen Jahr untersuchte der Kanton 21 Kinderspielplätze in der Stadt Luzern im Rahmen eines Pilotprojekts. In diesem Rahmen stellte sich heraus, dass ein Spielplatz im Maihofquartier aufgrund der Chemikalienbelastung saniert werden muss.






