Kanton lässt Kanti Willisau wegen Schadstoffen sanieren

Der Luzerner Regierungsrat hat 4,4 Millionen Franken für die Sanierung der Kantonsschule Willisau bewilligt. Damit sollen langfristig Schadstoffe aus dem Gebäude entfernt werden, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Mit Sofortmassnahmen wie mobilen Lüftungsgeräten konnte die Schadstoffbelastung an der Kanti Willisau reduziert werden. (Symbolbild)
Mit Sofortmassnahmen wie mobilen Lüftungsgeräten konnte die Schadstoffbelastung an der Kanti Willisau reduziert werden. (Symbolbild) - Keystone/MICHAEL BUHOLZER

Bei früheren Kontrollen wurden in Schulräumen zu hohe Schadstoffwerte festgestellt. Dabei handelte es sich um erhöhte Konzentrationen von Naphthalin und Formaldehyd, wie der Kanton im Januar 2020 mitteilte. Sofortmassnahmen wie mobile Lüftungsgeräte und eine neue Lüftungsanlage hätten die Belastung gesenkt, hiess es im Communiqué. Nun sollen «langfristige Massnahmen» folgen.

So sollen die Bodenbeläge, Unterlagsböden und die Trittschalldämmung entfernt werden. Über der Betondecke wird laut Mitteilung eine Spezialabdichtung eingebaut. Zudem werden Decken und Schreinerarbeiten durch schadstofffreie Materialien ersetzt. Auch Sanitärleitungen und Elektroinstallationen werden erneuert.

Die Arbeiten erfolgen in vier Etappen von 2026 bis 2029 und sollen während der Sommerferien umgesetzt werden.

Für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen habe «nie ein gesundheitliches Risiko» bestanden, hiess es weiter.

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