Kanton Bern warnt vor neuer Hitzewelle

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Der Kanton Bern hat am Mittwoch vor einer neuen Hitzewelle gewarnt. Er bat die Bevölkerung, Spitäler und Notfallstationen nach Möglichkeit zu entlasten und Nachbarinnen und Nachbarn zu unterstützen.

Der Kanton Bern warnte am Mittwoch vor einer neuen Hitzewelle. (Archivbild)
Der Kanton Bern warnte am Mittwoch vor einer neuen Hitzewelle. (Archivbild) - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Meteoschweiz prognostiziere für die kommenden Tage erneut einen markanten Temperaturanstieg, schrieb die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) in einer Mitteilung. Die Hitzewelle könnte bis Montag, 13. Juli 2026, andauern.

Die Kapazitäten in Spitälern seien bereits stark beansprucht, schrieb die GSI weiter. Zudem seien die personellen Ressourcen aufgrund der Ferienzeit eingeschränkt.

«Die Notfallstationen sind nicht in einer kritischen Phase, ganz und gar nicht», erklärt GSI-Sprecher Gundekar Giebel auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Aber die Bevölkerung suche die Notfallstationen tendenziell «fast schon automatisch» auf.

«Oft werden Bagatellfälle schlecht eingeschätzt», sagt Giebel. Auch bei Überhitzung werde oft der Notfall aufgesucht, anstatt kurz abzuwarten und dann in eine Apotheke zu gehen. Giebel appelliert an den gesunden Menschenverstand und ergänzt: «Wenn es ein Notfall ist, geht man natürlich auf eine Notfallstation.»

Der Kanton rief in seiner Mitteilung dazu auf, bei Bagatellerkrankungen oder nicht lebensbedrohlichen Beschwerden die Notfallfinder-Applikation zu benutzen und sich an die Hausärztin oder den Hausarzt zu wenden.

Die Notfallfinder-App ermöglicht im Notfall eine erste Orientierung und gibt in Echtzeit Auskunft über die Auslastung von Notfallstationen. Sind Betroffene unsicher, ob es sich bei ihrem Problem um einen Notfall handelt, kann die App ebenfalls bei der Einschätzung helfen.

Ende Juni behandelten die Berner Spitäler erst vereinzelte Hitzepatientinnen und -patienten. Sie seien gut gerüstet für eine länger andauernde Hitzewelle, liessen Spitäler in Bern, Biel und Thun damals verlauten.

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Kommentare

User #3058 (nicht angemeldet)

In den nächsten 2 Wochen höchdtens 30 Grad dann 18 wo ist hier Warm zum Baden. Normal Sommer 33-36 Grad. Man versucht zu beei flussen wo nichts ist

User #1505 (nicht angemeldet)

Es gibt zu wenig Hausärzte. Was wenn die Ärzte nur Teilzeit arbeiten? Was macht man ab 18.00 Uhr? Was macht man am Wochenende und an Feiertagen?

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