Illnau-Effretikon: Stapi wirft Junge Tat aus Rössli-Saal

    Katharina Lehmann
    Katharina Lehmann

    Effretikon,

    Die Stadt Illnau-Effretikon hat einen Event der rechtsextremen Gruppe «Junge Tat» abgesagt. Der Anlass sollte Samstagabend im Restaurant Rössli stattfinden.

    Rössli
    Das Rössli in Illnau-Effretikon ZH. - zvg

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Illnau-Effretikon wurde ein Zusammentreffen der Gruppe «Junge Tat» verhindert.
    • Prominente AfD-Redner sollten bei der Veranstaltung im Restaurant Rössli auftreten.
    • Schlussendlich hat die Stadt den Mietvertrag am Freitag aufgehoben.

    Die Organisatoren der «Jungen Tat» hatten den Raum des Rössli-Saals in Illnau-Effretikon ZH gemietet.

    Stadtpräsident Marco Nuzzi bestätigte gegenüber dem «Zürcher Oberländer», dass der Organisator «eine bekannte Person aus der rechtsextremen Szene» sei. Damit wurde die Stadt auf das Problem aufmerksam.

    Starker Widerstand von Behörden

    Die Stadt Illnau-Effretikon, welcher das Gebäude gehört, hat reagiert und noch am Freitagnachmittag den Mietvertrag aufgehoben. Nuzzi stellte klar: «Aus unserer Sicht ist es nicht vertretbar, dass Personen, die rechtsextremes Gedankengut verbreiten, Räumlichkeiten der Stadt Illnau-Effretikon mieten können.»

    Lena Kotré
    Lena Kotré, Brandenburger Landtagsabgeordnete der AfD, sollte auf dem Event auftreten. (Archivbild) - keystone

    Die Redner, die eingeladen waren, sind nicht unbekannt in der rechtsextremen Szene: Lena Kotré, eine Landtagsabgeordnete der AfD, predigt die Massenvertreibung von Immigranten. Roger Beckamp, ein Bundestagsabgeordneter der AfD, unterstützt die Verschwörungstheorie des «Bevölkerungsaustauschs».

    Alternativer Veranstaltungsort gefunden

    Trotz der Absage habe der Event schlussendlich an einem anderen Ort stattgefunden, heisst es. Tobias Lingg, Mediensprecher der «Jungen Tat», erklärte gegenüber «20 Minuten», dass man immer noch ein «Trickli» parat habe.

    Findest du es richtig, dass das «Junge Tat»-Event abgesagt wurde?

    Die Stadt Illnau-Effretikon zeigt mit dieser Entscheidung, dass sie sich klar gegen rechtsextreme Ideologien positioniert. So gibt es weiterhin einen starken Rückhalt gegen Diskriminierung und Hass in der Region.

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    Kommentare

    User #3141 (nicht angemeldet)

    die grünen sind ja die waffen lieferanten 🤣🤣🤣🤣

    User #5363 (nicht angemeldet)

    Guter Wirt, gute Beiz.

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