Erster Schnee-Einsatz des neuen Trottoir-Winterdienstes in Basel
Erstmals haben am Donnerstag in Basel nicht Privatpersonen den Schnee von den Trottoirs geräumt: 80 Personen der Stadtreinigung und einer externen Firma haben eine Strecke von 450 Kilometer von Schnee befreit, wie Markus Müller, Leiter Stadtreinigung, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Insgesamt ist es der dritte Winterdienst-Einsatz unter dem neuen Regime. In der Nacht auf den 3. Januar rückte die Equipe wegen Glatteis aus, am Dreikönigstag wegen Schneeregen. Solche Einsätze dauern jeweils fünf bis sechs Stunden, wie Müller sagte.
Die Teams beginnen jeweils um 07.00 Uhr. Die Zusammenarbeit mit der Firma Welti-Furrer sei gut angelaufen, sagte Müller weiter. Bis jetzt seien keine Personen- oder sonstige Schäden infolge des Schneefalls oder Glatteises bekannt.
Bei der Räumung der Trottoirs sind jeweils 60 bis 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Welti-Furrer mit Einachsern im Einsatz sowie 15 vom Kanton mit Traktoren. Dabei ist die Arbeit auf vier Teams verteilt, die jeweils einen definierten Teil der Stadt übernehmen. Sie befinden sich im Pikett und werden nach einer Schnee- oder Eisnacht um 05.30 Uhr über eine App aufgeboten, um die Arbeit um 07.00 Uhr beginnen zu können.
Seit diesem Winter ist der Kanton für die Räumung der Trottoirs in der Stadt Basel zuständig. Der Grosse Rat überwies vor vier Jahren eine Motion an die Regierung mit der Forderung, dass der Kanton anstelle der Hauseigentümer die Verantwortung dafür übernimmt. Die Umsetzung verzögerte sich. Unter anderem brauchte es eine öffentliche Ausschreibung für die benötigten Gerätschaften.






