Erneuerung und Ausbau der ARA Basel sind abgeschlossen
Die modernisierte Abwasserreinigungsanlage Basel (ARA) ist am Freitag eingeweiht worden. Damit ging eine siebenjährige Phase der Erneuerung und des Ausbaus bei laufendem Betrieb zu Ende, wie das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) mitteilte.

Die mechanische und die biologische Reinigung wurden umfassend erneuert und ausgebaut, wie es heisst. Neu sei die Anlage auch für den Stickstoffabbau ausgerüstet und verfüge über eine hochmoderne Reinigungsstufe zur Reduktion von Mikroverunreinigungen. Auch könne sie vorgereinigtes Industrieabwasser von der ARA Chemie übernehmen.
Die ARA wurde auch durch eine Schlammfaulung und Photovoltaikanlagen ergänzt, wie das WSU schreibt. Letztere deckten einen Teil des Energiebedarfs und trugen so zur Erreichung des kantonalen Netto-Null-Ziels bis 2037 bei. Auch würde aus der Klärschlammgärung Biogas gewonnen und die Abwärmeabgabe ans Fernwärmenetz sei gesteigert worden.
Nun ist die Anlage in Kleinhüningen auf dem neusten Stand der Technik und für zukünftige Anforderungen gewappnet, wie es weiter heisst. Sie habe nun die Kapazität, das Abwasser von rund 520'000 Personen zu reinigen, was der erwarteten Siedlungsentwicklung bis ins Jahr 2050 entspreche.
Gemäss Daten des Kantons umfasst das Einzugsgebiet der ARA Basel in erster Linie die Stadt Basel, die beiden baselstädtischen Gemeinden Riehen und Bettingen sowie angrenzende Gemeinden des Kantons Baselland. Auch dazu gehörten die deutschen Gemeinden Weil-Otterbach und Inzlingen sowie die französische Gemeinde Neuwiller.
Die Parlamente der Kantone Basel-Stadt und Baselland hatten für das Vorhaben gemäss Mitteilung 325,1 Millionen Franken bewilligt. Eine Schlussrechnung liege aber noch nicht vor.






