Ergebnisse von Werkstattverfahren für Thun Nord liegen vor
Drei interdisziplinäre Teams haben in einem Werkstattverfahren die Zukunft des neuen Thuner Stadtteils Nord skizziert. Die tragende und identitätsstiftende Struktur des Quartiers sollen künftig aus Aare, Alpenbrücke und Allmendstrasse sowie der Uttigenstrasse und des Bahnraums bestehen.

Weiter soll die Sheddachhalle das Rückgrat der künftigen Anlage mit der neuen Bahnhaltestelle bilden. Es sind diese Eckwerte, die ein Begleitgremium aus den Vorschlägen der drei Teams ableitete, wie die Stadt Thun am Dienstag in einer Mitteilung schrieb.
Als nächstes will die Stadt Thun mit der Grundeigentümerschaft und weiteren Partnern eine Synthese erarbeiten. Diese soll als Grundlage für die künftige Planung dienen.
Die Transformation des Stadtteils und seine Erschliessung seien äusserst komplex, schrieb die Stadt weiter. Der kantonale Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun Nord gilt als bedeutendster Wirtschaftsstandort im Berner Oberland. Das Gebiet zwischen dem Selveareal und dem Lerchenfeld, begrenzt durch Allmendstrasse und Aare, ist historisch durch das Militär und die Rüstungsindustrie geprägt.
Die Grundeigentümerinnen sind die Armasuisse Immobilien, die Ruag Real Estate AG und die BLS. Das Werkstattverfahren, das die Stadt Thun gemeinsam mit ihnen für das Kerngebiet rund um die geplante S-Bahn-Haltestelle Thun Nord durchführte, sei ein Meilenstein, hiess es weiter. Die Ergebnisse sind bis am 6. März im Rathaus ausgestellt.






