Basel-Stadt startet Pilotprojekt zur Wiederverwendung von Sachen
Der Kanton Basel-Stadt hat ein einjähriges Pilotprojekt zur Wiederverwendung von Alltagsgegenständen lanciert. Seit September kann die Bevölkerung an zwei Standorten funktionstüchtige oder leicht defekte Dinge abgeben, die wieder in den Kreislauf gelangen sollen.

Das Projekt mit dem Namen «Pretty Good Basel» verfolgt das Ziel, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern und Ressourcen zu schonen, wie das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt am Donnerstag mitteilte. Die Organisation Pretty Good bereitet die gesammelten Gegenstände auf und bringt sie über Secondhand-Läden zurück in den Verkauf.
Die Abgabe ist bei der Lottner AG in Basel sowie beim Werkhof in Riehen möglich. Angenommen werden unter anderem Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Werkzeuge, Spielzeug und kleinere Möbel. Gegenstände dürfen nicht grösser als einen mal einen Meter sein.
Auch elektronische Geräte möglich
An beiden Standorten können laut Mitteilung zudem Handys, Laptops und Tablets gespendet werden, wie es weiter hiess. Dafür stellt der Wirtschaftsverband Swico Recycling Sammelboxen bereit. Eine zuverlässige Löschung persönlicher Daten auf den Geräten werde sichergestellt.
Mit dem Pilotversuch reagiert die Regierung auf einen parlamentarischen Vorstoss. Das Projekt soll auch ein Netzwerk aus lokalen Reparaturbetrieben und Verkaufsstellen wie Brockenhäusern aufbauen und diese aktiv einbinden. Ein ähnliches Angebot existiert bereits im Kanton Bern.






