Badeverbot an der Basler Wiese und teilweise an der Birs
Wegen der anhaltenden Hitze und tiefen Wasserständen haben die Behörden beider Basel für die Wiese und den Unterlauf der Birs ein Bade-, Betretungs- und Fischereiverbot erlassen. Die Massnahme soll die durch den Hitzestress geschwächten Fische schützen.

Das Verbot gilt ab sofort und bis auf Widerruf, wie das Basler Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt am Mittwoch mitteilte. Es wurde in Abstimmung mit dem Kantons Basel-Landschaft verfügt.
Betroffen von der Massnahme ist gemäss Mitteilung die Wiese von der Mündung bis zur Landesgrenze sowie die Birs zwischen der Birsmündung und der Redingbrücke. Das Baden und Fischen im Rhein und in anderen Abschnitten der Birs bleibt erlaubt.
Die anhaltend hohen Wassertemperaturen und die tiefen Pegelstände führten bei den Fischen zu erheblichem Hitzestress, heisst es weiter. Mit steigender Temperatur sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser, während der Sauerstoffbedarf der Tiere zunimmt. Besonders gefährdet seien Nasen, Äschen und Junglachse.
Das Verbot gilt für Menschen und Haustiere und schliesst auch das Befahren der Gewässer mit Booten oder Stand-up-Paddle-Boards ein. Verstösse werden mit einer Busse von 100 Franken geahndet.






