Ausbildung zur Lehrperson bleibt bei Urner Studierenden beliebt
Unter Urner Studierenden bleibt die Ausbildung zur Lehrperson eine beliebte Wahl. Von 673 Personen, die im Wintersemester 2025/26 an einer tertiären Schule eingeschrieben waren, befanden sich 141 in einem pädagogischen Studium.

In Zeiten des Mangels an Lehrerinnen und Lehrern sei diese Nachwuchsförderung wichtig, schrieb die Urner Bildungs- und Kulturdirektion am Dienstag in einer Mitteilung. Wie schon im Vorjahr schwingt die pädagogische Ausbildung unter den gewählten Fachrichtungen «mit Abstand» obenaus. Sie ist besonders bei Frauen beliebt: Von den 141 Urner Studierenden mit Berufsziel Lehrperson sind 109 weiblich.
Insgesamt besuchten 390 Studierende (218 Frauen und 172 Männer) eine Fachhochschule oder Padägogische Hochschule. Dies bedeutete eine Zunahme von 17 Studierenden im Vergleich mit dem Vorjahr.
Hingegen ging die Zahl der Urner Studierenden an Universitäten und den Eidgenössischen Technischen Hochschulen von 297 im Vorjahr auf 283 zurück. Der Anteil der Frauen betrug laut Mitteilung 49 Prozent.
Unter dem Strich blieb die Zahl der Studierenden aus Uri im Vergleich mit dem Vorjahr also so gut wie konstant.
Der Kanton Uri verfügt über keine eigene Bildungsstätte der tertiären Stufe. Eine Ausnahme bildet seit gut fünf Jahren das Forschungsinstitut «Kulturen der Alpen» in Altdorf, ein An-Institut der Universität Luzern. Interkantonale Vereinbarungen und Konkordate sollen sicherstellen, dass Urnerinnen und Urner ein Studium zu gleichen Bedingungen wie Personen aus den Standortkantonen absolvieren können, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist.
Diese Beiträge sind zuletzt leicht gestiegen. Bezahlte der Kanton 2024 noch rund 9,9 Millionen Franken, wuchsen die Beiträge 2025 auf 10,2 Millionen Franken.
Der Kanton richtete zudem Stipendien von 747'000 Franken an Studierende aus, das sind etwas mehr als im Vorjahr. Die bewilligten Darlehen fürs Studium lagen mit 190'700 Franken leicht unter dem Niveau von 2024, wovon jedoch weniger als die Hälfte effektiv eingefordert wurden.






