Stadt Zürich

    Anna-Béatrice Schmaltz ist Panaschierkönigin in Zürich

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Anna-Béatrice Schmaltz (Grüne) ist die Panaschierkönigin der Stadtzürcher Parlamentswahlen. Vor allem Wählerinnen und Wähler von SP und AL sorgten dafür, dass sie über 1000 weitere Stimmen bekam. Auf den ersten zehn Plätzen liegen nur linke Kandidatinnen und Kandidaten.

    Anna-Béatrice Schmaltz (Grüne) erhielt bei dem Stadtzürcher Parlamentswahlen am meisten Stimmen von Wählenden anderer Parteien (im Bild rechts neben der Basler Regierungsrätin Step...
    Anna-Béatrice Schmaltz (Grüne) erhielt bei dem Stadtzürcher Parlamentswahlen am meisten Stimmen von Wählenden anderer Parteien (im Bild rechts neben der Basler Regierungsrätin Step... - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Auf Platz zwei lag David Garcia Nuñez (AL) mit 832 Panaschierstimmen, wie die Auswertung der Stadt Zürich zeigt. Er lag damit 241 Stimmen hinter Schmaltz. Auf Rang 3 landete der Grüne Yves Henz mit 791 Stimmen. Die Frauen lagen in der Gunst der anderen Parteien vorne: Ausser Henz und Garcia Nuñez schafften es nur Frauen unter die besten Zehn.

    Mit Fanny de Weck kam auch eine SP-Vertreterin in die Top Ten (Rang 8 mit 526 Panaschierstimmen). Sechs der besten Zehn sind Grüne, drei bei der AL und eine bei der SP. Die besten Karten hatten offenbar Bisherige: Nur Leonora Seiler auf Platz 7 trat neu an.

    Die Wählerinnen und Wähler vergaben die Stimmen jeweils nahe an ihren politischen Präferenzen. Das linke Lager unterstützte sich gegenseitig. Da die SP mit einem Wähleranteil von über 32 Prozent bei den Gemeinderatswahlen klar am stärksten war, profitierten AL und Grüne am meisten.

    Die FDP konnte je nach Wahlkreis vor allem auf SVP und GLP zählen. Die SVP erhielt am meisten Stimmen von FDP-Anhängern. Bei der GLP zeigte sich die Position der Partei zwischen den Blöcken. Am häufigsten bekamen die Kandiderenden Stimmen von SP und FDP. Die Mitte konnte wiederum auf Stimmen aus diversen Lagern zählen. Wählerinnen und Wähler von GLP, SVP, FDP und SP verteilten ihre Stimmen an die Mitte-Kandidaten.

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