Alexander Haslimann (SVP ZG): Flüssiger Verkehr statt Dauerstau

    Alexander Haslimann
    Alexander Haslimann

    Region Zug,

    Alexander Haslimann (SVP) äussert sich zum Nationalstrassen-Ausbau. Er findet diesen unerlässlich, um bestehende Verkehrsengpässe zu beheben. Ein Gastbeitrag.

    Alexander Haslimann
    Alexander Haslimann ist Kantonsrat von Zug und Präsident der SVP Risch-Rotkreuz. - SVP Kanton Zug

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am 24. November 2024 stimmt die Schweiz über den Ausbau der Nationalstrassen ab.
    • Alex Haslimann (SVP ZG) spricht im Gastbeitrag über die Vorlage, welche er befürwortet.
    • Der Verkehrsfluss in der Schweiz würde dadurch effizienter und sicherer werden.

    Die Engpässe auf unseren Hauptverkehrsachsen, wie auf der A1 bei Bern und der A2 bei Basel, führen täglich zu massiven Staus. Diese sogenannten Flaschenhälse müssen dringend ausgebaut werden, um den gesamten Verkehr flüssiger zu machen.

    Ohne diese Massnahmen wird der Verkehr weiter zunehmen und sich vermehrt auf Nebenstrassen verlagern, was die Lebensqualität in den betroffenen Dörfern und Wohnquartieren erheblich verschlechtert.

    Motorisierter Individualverkehr ist wichtigstes Verkehrsmittel

    Es stimmt, dass Investitionen in den öffentlichen Verkehr und der vermehrte Umstieg aufs Fahrrad wichtige Beiträge zu einer nachhaltigeren Mobilität leisten können. Doch dies allein reicht nicht aus, um die Verkehrsprobleme der Schweiz zu lösen.

    Stau Schweiz
    Stau in der Schweiz ist keine Seltenheit. Ein Ausbau der Nationalstrassen würde den Verkehrsfluss effizienter gestalten, sagt Alexander Halimann (SVP). (Symbolbild) - Keystone

    Der motorisierte Individualverkehr war, ist und bleibt das wichtigste Verkehrsmittel für viele Menschen in unserem Land – insbesondere für jene, die auf dem Land leben oder längere Strecken zurücklegen müssen.

    Der Ausbau der Autobahnen sorgt dafür, dass dieser Verkehr sicher und effizient abgewickelt wird, ohne dass er durch überlastete Nebenstrassen unsere Städte und Dörfer zusätzlich belastet.

    Gleichmässigen Verkehrsfluss erreichen

    Ein weiteres wichtiges Argument für den Ausbau ist der Umweltaspekt. Stehende oder ständig stop-and-go-fahrende Autos verursachen deutlich mehr Abgase als Fahrzeuge, die in einem gleichmässigen Fluss unterwegs sind.

    Wenn wir Staus und stockenden Verkehr durch gezielte Infrastrukturmassnahmen verringern, senken wir auch den Ausstoss von Schadstoffen, was sich positiv auf die Luftqualität und die Gesundheit der Bevölkerung auswirkt.

    Stau
    Stop-and-go fahrende Autos verursachen mehr Abgase. Eine effiziente Verkehrsinfrastruktur mit einem gleichmässigen Verkehrsfluss kommt der Umwelt und Anwohnern zugute. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

    Darüber hinaus ist der Ausbau ein wichtiger Bestandteil, um wirtschaftlichen Schaden durch Staus zu minimieren und die Mobilität für Pendler, Touristen und den Güterverkehr aufrechtzuerhalten.

    Nur mit einer Kombination aus Investitionen in den öffentlichen Verkehr und einem gezielten Ausbau der Strasseninfrastruktur können wir die Mobilität in der Schweiz auch in Zukunft sichern.

    Hirzeltunnel nicht Teil der Vorlage

    Aus Zentralschweizer-Sicht ist es allerdings bedauerlich, dass der dringend benötigte Hirzeltunnel nicht Teil dieser Vorlage ist.

    Dieser Tunnel könnte ebenfalls einen grossen Beitrag zur Entlastung einer weiteren stark befahrenen und staugeplagten Strecke leisten. Es bleibt zu hoffen, dass dieses wichtige Projekt bald ebenfalls vorangetrieben wird.

    Stehst du oft im Stau?

    Ich bitte alle Stimmberechtigten, am 24. November für den Autobahnausbau zu stimmen. Nur so können wir die dringend nötigen Kapazitäten schaffen und die Verkehrsprobleme nachhaltig lösen.

    Zum Autor: Alexander Haslimann (*1974) lebt in Rotkreuz ZG und ist Solution Manager Marketing & Campaign Management. Er ist Zuger Kantonsrat und Präsident der SVP Risch-Rotkreuz.

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    Kommentare

    User #6067 (nicht angemeldet)

    Die Städter des linken Bern und Basel befürworten die offenen Schweizer Scheunentore. Sollen sie von mir aus im Stau stecken. Ich sage klar NEIN.

    User #9199 (nicht angemeldet)

    Das rumstehen im Stau ist das Problem einer kleinen Minderheit.

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