Stadt Zürich

    62 Geflüchtete reichen in Zürich ein Stipendien-Gesuch ein

    Keystone-SDA Regional
    Keystone-SDA Regional

    Zürich,

    Bei der Stadt Zürich haben seit dem 1. August 62 vorläufig Aufgenommene und Personen mit Schutzstatus ein Gesuch für Stipendien eingereicht. Für die zuständige Stadträtin ist das ein Erfolg.

    Über 60 Gesuche für Stipendien sind seit dem 1. August in Zürich von Personen mit Status F und S eingegangen. In erster Linie geht es dabei um Berufsbildung. (Symbolbild)
    Über 60 Gesuche für Stipendien sind seit dem 1. August in Zürich von Personen mit Status F und S eingegangen. In erster Linie geht es dabei um Berufsbildung. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Die Gesuche seien hauptsächlich in der beruflichen Grundbildung gestellt worden, sagte Sozialvorsteherin Céline Widmer (SP) am Mittwoch gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF. Das Geld wird etwa für ein Berufsattest oder ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis benötigt.

    Neu ist in der Stadt Zürich, dass die Berechtigten schon nach zwei statt nach fünf Jahren ein Gesuch stellen können. Das kantonale Stimmvolk lehnte im September 2024 eine Streichung der Wartefrist zwar ab, die Stadt Zürich sagte aber klar Ja dazu. Weil sie eine eigene Stipendienverordnung hat, führte die Stadt daraufhin eine eigene Regelung mit kürzerer Wartefrist ein.

    Das Parlament segnete den stadträtlichen Vorschlag im Dezember 2025 ab, gegen den Widerstand der Bürgerlichen und der EVP. Damals ging der Stadtrat von rund 140 Personen aus, die von der neuen Regelung profitieren könnten.

    Noch kein Geld gesprochen

    Für Widmer ist klar, dass sie das von ihrem Vorgänger und heutigen Stadtpräsidenten Raphael Golta (SP) eingeführte Angebot weiterführt. «Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Ergebnis», sagte sie. Bildung sei der wirksamste Hebel für eine gelungene Integration. Das helfe den Menschen und dem sozialen Zürich.

    Ein Drittel der Gesuche stammte von vorläufig Aufgenommenen, zwei Drittel von Personen mit Schutzstatus S, wobei diese vor allem aus der Ukraine stammen. Die Gesuche muss die Stadt noch prüfen, Geld wurde bisher keines gesprochen.

    Kommentare

    User #4730 (nicht angemeldet)

    Also Flüchtlinge, ab nach ZH

    User #4730 (nicht angemeldet)

    Aber dafür die Steuerzahler bei den Abzügen bestrafen.

    Weiterlesen

    regen
    107 Interaktionen
    Trockenheit
    Prämien
    2'190 Interaktionen
    Krankenkassen-Umfrage

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    1 Interaktionen
    Zürich
    Zürich
    Zürich
    1 Interaktionen
    Zürich