USA wollen neue Stufe in Atomgesprächen mit Nordkorea

    Keystone-SDA
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    Wie bekannt wurde, soll es ein neues Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un geben. Dabei wollen die USA die nächste Stufe erreichen.

    Kim Jong Un und Donald Trump treffen sich in Singapur.
    Kim Jong Un (l) und Donald Trump sollen sich Ende Februar wieder treffen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die USA wollen bei den Verhandlungen mit Nordkorea «die nächste Stufe» erreichen.
    • Der US-Sonderbeauftragte stellt auch eine Lockerung der Reisebeschränkungen in Aussicht.

    Trotz wachsender Kritik Nordkoreas an ihrer Sanktionspolitik sind die USA zuversichtlich, die Verhandlungen mit Pjöngjang über dessen Atomwaffenprogramm fortsetzen zu können. «Wir sind daran interessiert, in den Diskussionen mit unseren nordkoreanischen Partnern die nächste Stufe zu erreichen», sagte der US-Sonderbeauftragte für Nordkorea, Stephen Biegun, heute Freitag nach Gesprächen mit südkoreanischen Regierungsvertretern in Seoul vor Journalisten.

    Auch habe Biegun eine Lockerung bei den Reisebeschränkungen für Nordkorea durch Washington in Aussicht gestellt, so dass die humanitäre Hilfe für das Land beschleunigt werden könne, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Ähnlich hatte sich Biegun bereits am Mittwoch nach seiner Ankunft in Südkorea geäussert.

    Die Atomverhandlungen waren zuletzt ins Stocken geraten. Unter anderem wirft Nordkorea der US-Regierung vor, das Land durch Sanktionen zur Aufgabe seiner Atomwaffen zwingen zu wollen. Washington und die UN haben ein striktes Sanktionsregime gegen Nordkorea aufgebaut. Es ist Teil der Nordkorea-Politik von US-Präsident Donald Trump. Trotzdem hatte Trump immer wieder von Fortschritten im Konflikt und einer guten Beziehung zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gesprochen.

    Bei seinem Gipfeltreffen mit Trump im Juni in Singapur hatte Kim seine Absicht zur «Denuklearisierung» bekräftigt. Es gab jedoch bislang keine konkreten Zusagen, bis wann abgerüstet werden soll, und wie die Gegenleistungen Washingtons aussehen könnten.

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