USA starten Überprüfung ihrer Militärpräsenz in Europa

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Die USA haben mit der angekündigten Überprüfung ihrer Truppenpräsenz in Europa begonnen. Es handele sich um eine «echte Überprüfung», schrieb Unterstaatssekretär Elbridge Colby, die Nummer Drei in der Hierarchie des Pentagon, auf der Plattform X.

    US-Militär Rammstein
    Flugzeuge der US-Luftwaffe stehen am 4. Mai 2026 auf dem Stützpunkt Ramstein, dem Hauptquartier der US-Luftstreitkräfte in Europa, in der Nähe von Landstuhl, Deutschland, auf ihren Parkplätzen. - keystone

    Diese solle sicherstellen, dass die Nato zügig und unumkehrbar darauf hinarbeite, dass Europa die Hauptverantwortung für seine konventionelle Verteidigung übernehme, hiess es in einem von mehreren seiner Posts zu dem Thema weiter.

    Colby verwies dabei auf US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der dies bei dem Treffen der Nato-Verteidigungsminister im Juni in Brüssel angekündigt habe. Das Verteidigungsministerium der USA nennt sich mittlerweile Kriegsministerium.

    Einzelheiten, was genau an militärischer Präsenz überprüft werde, nannte er in seinen Posts nicht. Im Juni berichteten Medien allerdings davon, dass neben der Truppenstärke unter anderem auch die Anzahl der in Europa stationierten Kampfjets, Drohnen, Tankflugzeuge und Seeeinheiten analysiert und reduziert werden solle.

    Die Überprüfung solle sicherstellen, dass die Militärpräsenz der USA in Europa deren aktuellen Strategien entspräche und unter anderem auf einem klaren Verständnis der geopolitischen und militärischen Realitäten beruhe, schrieb Colby.

    Aus der im Januar vorgelegten neuen Verteidigungsstrategie von Präsident Donald Trump geht hervor, dass die USA zwar weiter fester Bündnispartner der Nato und damit Verbündeter der Europäer sein wollen, aber ihre Priorität in der Verteidigung ihres Heimatlandes und der Abschreckung Chinas sehen.

    Hegseth seinerseits hatte im Juni in Brüssel angekündigt, dass es zur Truppenpräsenz und Stationierung US-amerikanischer Streitkräfte eine Untersuchung geben werde, die in sechs Monaten – vielleicht aber auch schon früher – abgeschlossen sein werde.

    «Einige der grössten Volkswirtschaften der Nato, einige unserer reichsten Länder, Verbündete, die am liebsten über die regelbasierte internationale Ordnung und das Zusammenstehen von Mittelmächten sprechen, scheinen immer noch zu glauben, dass die Ära des Trittbrettfahrens weitergeht», kritisierte er damals.

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    Kommentare

    User #1097 (nicht angemeldet)

    Drohungen fördern keine Freundschaft

    User #1592 (nicht angemeldet)

    Die USA sollten lieber ein mal die Präsents ihres grossen Anführers prüffen

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