US-Präsidentschaftswahl 2024: Das Wahlsystem der USA erklärt

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    USA,

    In den USA läuft die Präsidentschaftswahl etwas anders ab als in Europa. Denn hier wird durch ein indirektes Wahlverfahren gewählt.

    präsidentschaftswahl us wahl
    Bei der US-Wahl treten die Demokratin Kamala Harris und der Republikaner Donald Trump gegeneinander an. (Archivbild) Patrick Sison/AP - dpa

    Am 5. November 2024 wählen die USA ihren nächsten Präsidenten. Das komplexe Wahlsystem basiert dabei auf einem indirekten Wahlverfahren mit Wahlleuten.

    Das Electoral College System

    Die amerikanische Präsidentschaftswahl erfolgt nicht direkt durch das Volk. Denn die Bürger wählen laut dem «Deutschlandfunk» stattdessen Wahlleute für das Electoral College.

    präsidentschaftswahl
    Bekommt bei Gleichstand im Electoral College eine wichtige Rolle: der US-Kongress. (Archivbild) Valerie Plesch/dpa - dpa

    Das Wahlkollegium besteht dabei aus 538 Wahlleuten. Die Anzahl der Wahlleute pro Bundesstaat richtet sich hierbei nach der Einwohnerzahl.

    Verteilung der Wahlleute

    Bevölkerungsreiche Staaten haben ausserdem mehr Gewicht. Kalifornien entsendet 55, Texas 38 und Florida 29 Wahlleute.

    Kanntest du das Wahlsystem von Amerika?

    In 48 von 50 Bundesstaaten gilt zudem das «Winner takes all»-Prinzip. Der Sieger erhält also alle Wahlleute des Bundesstaats.

    Die Bedeutung der Swing States bei Präsidentschaftswahl

    Besondere Bedeutung haben jedoch die sogenannten Swing States. Hier wechseln laut «Zeit» die Mehrheiten häufig zwischen Demokraten und Republikanern.

    präsidentschaftswahl
    Hoffen auf Erfolg in den «Swing States»: Donald Trump und Kamala Harris. VUCCI/MARTIN/AP/dpa - dpa

    Zu den wichtigsten Swing States gehören hierbei Pennsylvania, Georgia und Wisconsin. Der Wahlkampf konzentriert sich deshalb auch besonders auf diese Staaten.

    Wahlberechtigung und Ablauf

    Wahlberechtigt sind US-Bürger ab 18 Jahren. Ausgenommen sind Bewohner von Aussengebieten wie Puerto Rico.

    Die Wähler müssen sich zudem vor der Abstimmung registrieren lassen. Die Wahlbeteiligung liegt daher meist bei etwa 50 Prozent.

    Der Weg ins Weisse Haus

    Ein Kandidat benötigt mindestens 270 Wahlleute für den Sieg. Die Wahlleute stimmen 41 Tage nach der Wahl ab.

    Weisses Haus
    Das Weisse Haus ist in Washington zu sehen. Mark Schiefelbein/AP/dpa - dpa

    Das offizielle Ergebnis wird dann am 6. Januar im Kongress verkündet. Die Amtseinführung findet am 20. Januar statt.

    Weitere Abstimmungen

    Parallel zur Präsidentschaftswahl wird auch der Kongress neu gewählt. Alle 435 Mandate im Repräsentantenhaus stehen zur Wahl.

    In den Bundesstaaten finden zusätzlich auch verschiedene Volksabstimmungen statt. Die Themen reichen von Umweltschutz bis zu Flaggendesign.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2981 (nicht angemeldet)

    Wird jetzt Rösti gewählt?

    User #2493 (nicht angemeldet)

    Ein Schrott-Wahlsystem. Gegründet zu einer Zeit als man auch 2. Zusatzartikel verfasst hat. Veraltetes System durch und durch

    Weiterlesen

    Kamala Harris Donald Trump
    4'378 Interaktionen
    US-Wahlen
    donald trump
    115 Interaktionen
    Trump-Zoff
    Nervenprobe?

    MEHR IN POLITIK

    Fabio Regazzi On-Schuhe Schweizerkreuz
    «Lächerlich»
    9 Interaktionen
    Washington
    1 Interaktionen
    Schaffhausen

    MEHR AUS USA

    asd
    17 Interaktionen
    Washington
    xi
    Washington
    EA Sports FC 27
    PS5-Version