Hormus-Mission: Europa plant Schutz für die Schifffahrt
In Paris planen Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien eine multinationale Mission zum Schutz der Schifffahrt in der Strasse von Hormus.

Frankreich und Grossbritannien wollen die Mission anführen, wie «Deutschlandfunk» und die «ARD» berichten. Die Regierungschefs der vier Länder teilten dies auf einer Konferenz in Paris mit.
Laut «Deutschlandfunk» soll der Einsatz strikt friedlich und defensiv sein. Deutschland könne nach Angaben von Bundeskanzler Merz bei Minenräumung und Seeaufklärung helfen.

Macron sagte demnach, die Details der Umsetzung sollten kommende Woche in London geklärt werden. Die Mission soll erst starten, wenn die Sicherheitslage und das Ende des Kriegs dies zulassen.
Deutschland prüft Teilnahme an Hormus-Mission
Die Strasse von Hormus gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Nach den jüngsten Spannungen im Iran-Konflikt geriet die freie Durchfahrt für Tanker und Frachtschiffe unter Druck, wie die «ARD» berichtet.
Bei der Pariser Konferenz forderten rund 50 Staaten eine sofortige, bedingungslose und vollständige Wiederöffnung der Strasse von Hormus. Frankreichs Präsident Macron verlangte die Rückkehr zu den Bedingungen vor dem Krieg und freie Durchfahrt ohne Einschränkungen, schreibt «MarketScreener».
Nach Angaben der «Tagesschau» steht eine europäische Beteiligung unter klaren Vorbehalten und Bedingungen. Genannt werden eine sichere Rechtsgrundlage, ein Beschluss der deutschen Bundesregierung sowie eine Lage, die einen Einsatz überhaupt erlaubt.












