Polnischer Präsident Nawrocki lobt Schweizer Kooperationsbeiträge
Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat am Mittwoch im Rahmen seines Staatsbesuchs die sogenannten Erweiterungsbeiträge der Schweiz an ausgewählte EU-Staaten gelobt. Das zentraleuropäische Land erhält mit rund 320 Millionen Franken den grössten Anteil aus dem zweiten Erweiterungsbeitrag der Schweiz für die Jahre 2019 bis 2029.

Mit grosser Bewunderung habe er festgestellt, dass Bundespräsident Guy Parmelin die mittelgrossen polnischen Städte aufgezählt habe, die davon profitieren. Das sagte Nawrocki an einer Medienkonferenz am Mittwoch gegen Abend im Bundesmedienzentrum in Bern.
Auch Parmelin erwähnte die Erweiterungsbeiträge und ihren Nutzen für mittelgrosse polnische Städte. Von der Hilfe profitierten nicht nur die Städte und ihr Umland, sondern auch Schweizer Unternehmen, die dort aktiv würden.
Nach Angaben des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten zielen die Erweiterungsbeiträge darauf ab, sozioökonomische Ungleichheiten abzubauen, die bilaterale Zusammenarbeit zu fördern und den Wissensaustausch zu unterstützen.
Im Kooperationsprogramm Schweiz-Polen stünden zwei Themen im Mittelpunkt: Stadtentwicklung sowie Forschung und Innovation.






