Boris Pistorius besucht Bundeswehrübung in Litauen

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Litauen,

    Boris Pistorius besuchte die Bundeswehrübung in Litauen: Bei Freedom Shield 2026 trainiert die NATO nahe der Grenze zu Belarus die Verteidigung der Ostflanke.

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    Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas winkt Boris Pistorius ab, denn eine Kandidatur um den SPD-Vorsitz kommt für ihn nicht infrage. - keystone

    Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius besuchte die Bundeswehrübung Freedom Shield 2026 in Litauen. Zuvor landete er in Vilnius und reiste weiter zum Truppenübungsplatz Pabrade.

    In Pabrade trainieren rund 2900 Soldaten nahe der Grenze zu Belarus. Mehr als 300 Drohnen und zahlreiche gepanzerte Fahrzeuge sind in das Szenario eingebunden.

    Boris Pistorius beobachtete Teile der Gefechtsübung aus einem Boxer Schützenpanzer heraus. Dabei bewertete er die Übung laut der «Tagesschau» als Signal von Stärke und Entschlossenheit.

    Pistorius setzt auf Freiwilligkeit beim Personalaufbau der Bundeswehr

    Die Panzerbrigade 45 soll bis 2027 als voll einsatzfähiger Verband in Litauen stehen. Geplant sind rund 4800 Soldaten sowie etwa 200 zivile Mitarbeiter im Gesamtverband.

    Pistorius setzt dem «Deutschlandfunk» zufolge weiterhin auf freiwillige Meldungen für den Personalaufbau. Er rechnet jedoch damit, dass nicht alle Dienstposten ohne Verpflichtungen besetzt werden.

    Soll die deutsche Bundeswehr dauerhaft mehr Soldaten in Litauen stationieren?

    In Rudninkai entsteht eine neue militärische Infrastruktur für die dauerhaft stationierte Brigade. Geplant sind Kasernen, Logistikflächen sowie Wartungsanlagen für schwere Gefechtsfahrzeuge.

    NATO-Strategie und Abschreckung

    Die Übung berücksichtigt Erfahrungen aus dem Krieg in der Ukraine und moderne Gefechtsbilder. Drohnen, Sensorik und digitale Führungssysteme spielen dabei eine zentrale Rolle im Einsatzkonzept.

    Generalleutnant Freuding betonte laut «bundeswehr.de» die geplante Einsatzbereitschaft bis Ende 2027 klar. Er hob hervor, die Truppe werde ihre Mission termingerecht und vollständig erfüllen.

    Die NATO sieht die Stationierung als wichtiges Element der Abschreckung an der Ostflanke. Der Aufbau soll die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses im Ernstfall deutlich stärken.

    Militärische Präsenz in Litauen

    Die Regierung in Vilnius unterstützt den Ausbau der deutschen Brigade infrastrukturell umfassend. Auch die lokale Bevölkerung zeigt laut Berichten hohe Zustimmung zur Stationierung.

    Derzeit sind rund 1800 Bundeswehrangehörige bereits dauerhaft in Litauen stationiert. Der Aufwuchs soll die geplante Stärke von fast 5000 Soldaten schrittweise erreichen.

    Boris Pistorius
    Boris Pistorius ist deutscher Verteidigungsminister. (Archivbild) - keystone

    Die Übung Freedom Shield 2026 läuft parallel zum strukturellen Aufbau der Panzerbrigade 45 weiter. Dabei wird die Einsatzbereitschaft unter realistischen Bedingungen im NATO-Verbund erprobt.

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    Kommentare

    User #6257 (nicht angemeldet)

    Dad könnt ihr schweizer gerade mit reden, ihr tut nichts, aber werdet heulen, wenn ihr aml Hilfe braucht. Hoffentlich wird es niccht dazu kommen- dann Gnade euch, da ihr keine Freunde habt.

    User #2477 (nicht angemeldet)

    Kriegstreiber! Frag deine Bevölkerung, ob sie mitmachen will….

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