Peruaner stimmen in Stichwahl über neuen Staatschef ab

    Keystone-SDA
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    Peru,

    In Peru hat die zweite Runde der Präsidentenwahl begonnen. Bei der Stichwahl in dem südamerikanischen Land trat die rechtskonservative Kandidatin Keiko Fujimori gegen den Linkspolitiker Roberto Sánchez an. In den jüngsten Umfragen lag Fujimori leicht vor ihrem Konkurrenten. Zuletzt hatten sich rechte Kandidaten bei einer ganzen Reihe von Wahlen in Lateinamerika durchgesetzt.

    Keiko Fujimori
    Keiko Fujimori ist peruanische Präsidentschaftskandidatin. - keystone

    Die 51 Jahre alte Tochter des wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilten Ex-Präsidenten Alberto Fujimori tritt für die konservative Partei Fuerza Popular an und bewirbt sich bereits zum vierten Mal um das höchste Staatsamt in dem südamerikanischen Land. Sánchez, ein ehemaliger Minister in der Regierung des inhaftierten Präsidenten Pedro Castillo, kandidiert für das Bündnis Juntos por el Perú.

    Im Wahlkampf hatte Fujimori angekündigt, hart gegen das organisierte Verbrechen vorzugehen und Häftlinge zur Arbeit zu verpflichten. Zudem will sie die Wirtschaft deregulieren und die finanzielle Unterstützung von Kindern und Senioren verbessern. Sánchez hingegen plädiert für eine Teil-Verstaatlichung von Bodenschätzen und will eine neue Verfassung ausarbeiten lassen.

    Die politische Lage in Peru ist äusserst instabil und von einem ständigen Konflikt zwischen dem Parlament und der Regierung geprägt. Der letzte peruanische Präsident, der seine fünfjährige Amtszeit beendet hat, war Ollanta Humala, der von 2011 bis 2016 regierte. Der derzeit amtierende Präsident José María Balcázar ist bereits der achte Staatschef in zehn Jahren.

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    Kommentare

    User #2513 (nicht angemeldet)

    Die beste Innovation ihres Vaters war die Gefängnisinsel draussen im Pazifik vor Lima. Dagegen war Alcatraz ein SPA Betrieb. Das hatte noch abschreckende Wirkung, nicht wie unsere Kuscheljustiz hier.

    User #2513 (nicht angemeldet)

    Ich bin gegen alles, was links politisiert. Aber come on, Fujimori? Wer die Geschichte Perus kennt....ihr Vater ist "unvergessen".

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