May verspricht niedrigste Unternehmenssteuern der G20

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    Nach dem Brexit will Grossbritannien ein Steuerparadies werden. Dies versicherte Premierministerin Theresa May am Rande der UN-Vollversammlung.

    Theresa May (M), Premierministerin von Grossbritannien, spricht bei einer Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.
    Theresa May (M), Premierministerin von Grossbritannien, spricht bei einer Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zur Gruppe der G20 gehören die führenden Industrie- und Schwellenländer sowie die EU.
    • Grossbritanien verspricht nach dem Brexit die niedrigsten Unternehmenssteuern der G20.

    Nach der Abfuhr an ihre Brexit-Pläne beim EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May ihr Land als künftiges Steuerparadies angepriesen. «Was auch immer sie für ein Unternehmen sind, in ein Grossbritannien nach dem Brexit zu investieren, wird Ihnen die niedrigsten Unternehmenssteuern in den G20 bescheren», sagte May am Mittwoch bei einem Wirtschaftstreffen am Rande der UN-Vollversammlung in New York.

    Zur Gruppe der G20 gehören die führenden Industrie- und Schwellenländer sowie die EU. Eigentlich wollen die Top-Wirtschaftsmächte einen Steuerwettlauf um die niedrigsten Abgaben für Unternehmen vermeiden.

    May verteidigte zudem erneut ihren sogenannten Chequers-Deal für die Wirtschaftsbeziehungen mit der EU nach dem Brexit. Der Plan sieht eine Freihandelszone mit der EU für Waren, aber nicht für Dienstleistungen vor. Auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit des Europäischen Binnenmarkts lehnt May ab. Die EU bezeichnet das als Rosinenpickerei. Die Verhandlungen stecken in einer Sackgasse.

    «Es gibt keinen anderen Plan, der Arbeitsplätze und Existenzen schützt und unsere Verpflichtungen in Nordirland erfüllt», sagte May. «Ich glaube, hinter all dem Lärm und den Schlagzeilen und dem Geplapper der Kommentatoren gibt es viel Übereinstimmung bei diesen Zielen.»

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