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    Kreml: Bidens Drohungen könnten Krieg provozieren

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Der Kreml kritisiert die Äusserungen von US-Präsident Biden scharf. Sie könnten zu einer Destabilisierung der Lage führen, warnt Moskau.

    Wladimir Putin
    Bereits vor einigen Tagen hatte Solowjow seinen Freund Wladimir Putin gefordert, Deutschland anzugreifen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Biden drohte Russland am Mittwoch erneut mit harten Sanktionen.
    • Der Kreml verurteilt die Äusserungen des US-Präsidenten scharf.
    • Denn so drohe die Gefahr einer Eskalation des Ukraine-Konflikts, warnt Moskau.

    Der Kreml hat angesichts neuer Drohungen von US-Präsident Joe Biden gegen Russland vor der Gefahr einer Eskalation des Ukraine-Kriegs gewarnt.

    Die Äusserungen trügen nicht zur Entspannung bei und könnten zu einer Destabilisierung der Lage führen, sagte Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge.

    «Sie könnten den Hitzköpfen einiger Vertreter der ukrainischen Führung falsche Hoffnung einflössen, dass sie sich dazu entschliessen, erneut einen Bürgerkrieg zu beginnen und das Problem im Südosten (Donbass) mit Gewalt zu lösen.»

    Die USA und die Nato werfen Russland seit Monaten vor, einen Überfall auf die Ukraine zu planen. Moskau weist dies täglich zurück. Russland will mit dem Aufmarsch nahe der Ukraine vor allem eine Drohkulisse aufbauen, weil es sich nach eigenen Angaben zunehmend von einer Ausdehnung der Nato bedroht sieht.

    Biden drohte Russland mit harten Sanktionen

    Biden hatte Moskau am Mittwoch erneut mit harten Sanktionen für den Fall eines Einmarsches gedroht: «Wenn sie das tun, dann werden sie einen hohen Preis zahlen. Unmittelbar, kurzfristig, mittelfristig und langfristig.» Er vermute, dass russische Soldaten in die Ukraine eindringen würden, glaube aber nicht, dass Russlands Staatschef Wladimir Putin «einen ausgewachsenen Krieg» wolle, meinte Biden.

    Biden
    Joe Biden wirft Russland vor, unter einem Vorwand in die Ukraine einmarschieren zu wollen. - keystone

    Putin und Biden hatten im Dezember gleich zweimal wegen des Konflikts miteinander gesprochen. Der Kreml schloss ein neues Gespräch nicht aus, wollte aber die Antwort aus Washington auf Moskaus Forderungen nach verbindlichen Sicherheitsgarantien abwarten. «Über ihre Kontakte entscheiden die Präsidenten selbst», sagte Peskow.

    An diesem Freitag wollen sich Russlands Aussenminister Sergej Lawrow und sein US-Kollege Antony Blinken in Genf treffen. Dabei solle es um die nächsten Schritte im Zusammenhang mit den Sicherheitsgarantien gehen, sagte die russische Aussenamtssprecherin Maria Sacharowa.

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