Juan Guaidó bekommt Zugang zu Venezuelas Regierungskonten in USA

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    Mike Pompeo und das US-amerikanische Aussenministerium haben Juan Guaidó Zugriff auf Konten in Amerika verschafft.

    Juan Guaido
    Juan Guaidó wird von den USA als legitimer Präsident von Venezuela angesehen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Juan Guaidó hat Zugriff auf venezolanische Konten in den USA erhalten.
    • Damit will die USA der «legitimen Regierung» helfen, sich für das Volk einzusetzen.

    Die USA haben dem venezolanischen Gegenpräsidenten Juan Guaidó Zugang zu bestimmten Konten Venezuelas verschafft, die in den USA liegen. Aussenminister Mike Pompeo habe die Erlaubnis gegeben, dass Guaidó rechtmässig auf das Eigentum zugreifen könne, das auf bestimmten Konten der Regierung Venezuelas oder der Zentralbank Venezuelas bei US-Banken lagere.

    «Diese Zertifizierung wird der legitimen Regierung Venezuelas helfen, die Werte zu sichern und zum Wohl des Volkes von Venezuela einzusetzen», heisst es in einer Mitteilung des US-Aussenministeriums vom Dienstag. Die USA sehen Guaidó als legitimen Präsidenten des lateinamerikanischen Staates an.

    Erst am Montag hatten die USA Sanktionen gegen den Ölsektor Venezuelas verhängt. Den Worten von US-Finanzminister Steven Mnuchin zufolge dürfen in den USA ansässige Firmen zwar noch Öl aus Venezuela einkaufen, die Zahlungen müssen aber auf Sperrkonten eingezahlt werden. Ob es sich dabei um die Konten handelt, zu denen die Opposition nun Zugang erhält, war zunächst nicht klar.

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