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    Hitzesommer brachte zwei Milliarden Franken an Produktionseinbussen

    Keystone-SDA
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    Muttenz,

    Der Hitzesommer kostet die Schweizer Wirtschaft. ETH-Berechnungen kommen auf zwei Milliarden Franken Produktionseinbussen.

    baustelle
    Die Hitze machte diesen Sommer vielen Arbeitskräften zu schaffen. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schlechter Schlaf und Müdigkeit bremsten die Arbeit bei hohen Temperaturen.
    • Städte verloren insgesamt 1,3 Milliarden Franken an Produktivität.
    • Birsfelden verzeichnete mit 2,47 Prozent die höchste Verlustquote.

    Der Hitzesommer 2026 hat schweizweit für einen Verlust der Arbeitsproduktivität von über zwei Milliarden Franken gesorgt. Dies errechnete der Schweizerische Städteverband aufgrund eines Modells der ETH Zürich.

    Berechnet wurde die Wirtschaftsleistung der Monate Juni bis August. Besonders betroffen sei wegen der hohen Hintzebelastung aber auch der Wirtschaftskraft die Städte gewesen.

    Die «NZZ am Sonntag» hatte als erste über die Studie berichtet. Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA hat die Studie nun ebenfalls erhalten.

    Viele schliefen schlechter und arbeiteten langsamer

    Der Produktionsverlust sei die Folge davon, dass die Menschen in Hitzesituationen schlechter schliefen, die hohen Temperaturen müde machten und die Menschen deshalb langsamer arbeiteten.

    Die negativen Auswirkungen der Wärmebelastung seien eine in der Arbeitsmedizin etablierte Grösse.

    Hast du diesen Sommer wegen der Hitze weniger gearbeitet?

    Die Berechnungen des Städteverbands beruhen auf einer Studie der ETH aus dem Jahr 2022, die für einen mittleren Sommer einen hitzebedingten Verlust der Arbeitsproduktivität von 665 Millionen Franken ausweist.

    Dieser Wert sei nun mit den Temperatur-Daten von Meteoschweiz hochgerechnet worden mit dem Resultat, dass die Werte des Hitzesommers 2026 rund beim 3,2-fachen dieses Referenzwertes liegen.

    Als Wirtschaftszentren sind gemäss der Studie die Städte besonders betroffen. Die 172 statistisch als Städte definierten Orte hätten insgesamt 1,3 Milliarden Franken an Produktivität verloren.

    Birsfelden BL hat höchste Verlustquote

    Zwar hätten die 15 grössten Städte die höchsten absoluten Verluste eingefahren. Die höchste Verlustquote hätten aber kleinere Städte in den Agglomerationen hinnehmen müssen.

    Die betraf gemäss den Berechnungen insbesondere Gemeinden in den Kantonen Baselland, Solothurn und Aargau. An der Spitze der Verlustquote liegt Birsfelden BL mit einem prozentualen Verlust von 2,47 Prozent.

    Die wirtschaftliche Dimension des Klimawandels werde für die Schweiz bis jetzt kaum systematisch untersucht, kritisiert der Städteverband.

    Eine Risikoanalyse sage für die Jahre 2030 bis 2035 einen Verlust von 5,31 Prozent der Wirtschaftsleistung durch Hitze, Hochwasser, Starkregen, Wind und Trockenheit voraus. Ohne die bestehende Anpassungskapazität wären es gar 7,32 Prozent.

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    Kommentare

    User #6223 (nicht angemeldet)

    Behauptungen die Einfach gemacht werden. Das es in Europa allgemein Wirtschaftlich schlechter läuft ist Tatsache.

    User #4451 (nicht angemeldet)

    2 Milliarden, die die Badis eingestrichen haben.. Anstatt Arbeiten zu gehen..

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