Fünf aserbaidschanische Seeleute nach Drohnenangriff tot

Keystone-SDA
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Bern,

Das Aussenministerium in Aserbaidschan hat unter Berufung auf russische Informationen den Tod von fünf Landsleuten nach einem Drohnenangriff auf Frachtschiffe im Asowschen Meer gemeldet.

ARCHIV - Blick über den Azneft-Platz nahe der Altstadt von Baku auf die drei Flame Towers. Foto: Arne Dedert/dpa
ARCHIV - Blick über den Azneft-Platz nahe der Altstadt von Baku auf die drei Flame Towers. Foto: Arne Dedert/dpa - Keystone/dpa/Arne Dedert

Drei weitere Aserbaidschaner seien verletzt worden, heisst es in der Mitteilung. Moskau habe Baku über den Angriff informiert. Zur Herkunft der Drohnen machte das aserbaidschanische Aussenministerium keine Angaben.

Es handelt sich der Mitteilung nach um Schiffe, die nicht im Besitz des Staates Aserbaidschan sind. Insgesamt seien 25 Bürger des Landes an Bord gewesen. Mehrere Mitarbeiter der aserbaidschanischen Botschaft in Russland seien auf dem Weg zum Ort des Geschehens.

Am späten Donnerstagabend lösten die Behörden in der südrussischen Stadt Taganrog Drohnenalarm aus.

Die Ukraine zielt mit ihren Drohnenangriffen immer wieder auf den Süden Russlands. Kiews Militär nimmt dort Raffinerien, Pumpstationen und für den Export von russischem Öl wichtige Häfen im Asowschen und im Schwarzen Meer ins Visier. Mit solchen Angriffen will es den Treibstoffnachschub für die russische Armee stören und dem Kreml die Kriegsfinanzierung erschweren. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen die von Russland betriebene Invasion.

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