Erneut Ölanlagen in Russland unter Beschuss

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Bern,

Ukrainische Kampfdrohnen haben in der Nacht zwei Öldepots in Russland in Brand gesetzt.

ARCHIV - Langstreckendrohnen des Typs An-196 Ljutyj stehen vor dem Start in einer Reihe an einem ungenannten Ort in der Ukraine. Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
ARCHIV - Langstreckendrohnen des Typs An-196 Ljutyj stehen vor dem Start in einer Reihe an einem ungenannten Ort in der Ukraine. Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa - Keystone/AP/Evgeniy Maloletka

«In der vergangenen Nacht ist in Twer infolge der Abwehr eines Drohnenangriffs ein Feuer in einem der Reservoirs der "Ölbasis Twer» ausgebrochen«, teilte der Gouverneur der Region, Witali Koroljow, russischen Nachrichtenagenturen zufolge mit. Die Feuerwehr ist seinen Angaben nach noch beim Löschen.

Zeitgleich ging auch in der südrussischen Region Stawropol ein Öldepot in Flammen auf. Der dortige Gouverneur Wladimir Wladimirow schrieb bei Telegram zunächst von einem Brand in einem nicht näher benannten Industrieobjekt der Ortschaft Wjasniki, wenige Kilometer nördlich der Gebietshauptstadt. Später räumte er ein, dass die Flammen sich ausgeweitet hätten. «Das Feuer hat die Reservoirs mit Brennstoff erreicht», teilte er mit. Aus Sicherheitsgründen müssten die anliegenden Strassenzüge evakuiert werden.

Einmal mehr wurden auch russische Öltanker Ziel der ukrainischen Drohnenangriffe. Der Gouverneur der südrussischen Region Rostow, Juri Sljussar, berichtete von zwei weiteren Einschlägen auf Schiffen im Asowschen Meer. Wegen der dort ausgebrochenen Brände hätten Sicherheitskräfte die Mannschaften von Bord gebracht.

Schon am Vortag hatte Sljussar von Drohnenattacken auf ebenfalls zwei Schiffe berichtet – die ukrainischen Drohnentruppen meldeten zeitgleich Treffer bei neun Schiffen.

Der ukrainische Generalstab bestätigte später die neuen Angriffe auf die Schiffe, machte aber auch diesmal deutlich höhere Angaben als Moskau. So wurden nach Darstellung Kiews zwölf Tanker, ein Bugsierschiff und ein Trockenfrachter auf See getroffen.

Die betreffenden Schiffe seien zur Treibstoffversorgung des russischen Militärs und zur Umgehung der Sanktionen gegen den Ölexport Russlands genutzt worden, teilte der Generalstab auf Telegram mit. Zudem hätten die Drohnen auch ein Ölumschlagterminal im Gebiet Rostow getroffen und in Brand gesetzt.

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Kommentare

User #3774 (nicht angemeldet)

Russen fahrt nach Hause, solange es noch Treibstoff hat. Sonst müsst ihr den weiten Weg zu Fuss gehen.

User #2269 (nicht angemeldet)

Putin soll seine Raffinerien reparieren lassen. Es fehlen wichtige Teile, welche er aus Deutschland braucht. LOL - er bekommt sie nicht...

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