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    CDU: Online-Abstimmung über Verbrenner-Verbot manipuliert

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    Deutschland,

    Die CDU will das ab 2035 geltende Verbot für neue Autos mit Verbrennungsmotoren kippen. Helfen sollte dabei eine Online-Umfrage – die aber ganz anders ablief als geplant.

    «Zehntausende Stimmen automatisiert abgegeben worden»: Carsten Linnemann.
    «Zehntausende Stimmen automatisiert abgegeben worden»: Carsten Linnemann. - Michael Kappeler/dpa

    Eine Online-Abstimmung der CDU über das ab 2035 geltende Verbot für neue Autos mit Verbrennungsmotoren ist nach Darstellung von Generalsekretär Carsten Linnemann «mit krimineller Energie» manipuliert worden.

    «Jegliche Manipulation von Abstimmungen ist in einem Wahlkampf nicht akzeptabel», sagte er der «Bild am Sonntag». Christoph Schleifer von der mit der Befragung beauftragten Firma sprach ebenfalls von einer massiven Manipulation. «Dabei sind Zehntausende Stimmen automatisiert abgegeben worden.» Man habe der CDU daher empfohlen, die Abstimmung abzubrechen – was geschehen war.

    Bis zum Vormittag hatten sich mehr als 85 Prozent der Teilnehmer gegen die CDU-Forderung ausgesprochen, das Verbot zurückzunehmen. Für die Teilnahme war keine Registrierung erforderlich, die Abstimmung erfolgte anonym.

    Unter der Überschrift «Deutschland muss Automobilland bleiben» schreibt die CDU auf ihrer Webseite: «Der moderne Verbrenner ist eine deutsche Spitzentechnologie. Sie muss technologieoffen weiterentwickelt werden können. Saubere synthetische Kraftstoffe spielen dafür eine zentrale Rolle.»

    EU-Kommissionspräsidentin kündigt Überprüfung des Verbrenner-Aus an

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuletzt betont, dass die auf EU-Ebene getroffene Entscheidung zum sogenannten Verbrenner-Aus 2026 überprüft wird. 2022 hatte sich die EU darauf geeinigt, dass ab 2035 keine Neuwagen mehr zugelassen werden sollen, die Benzin oder Diesel tanken.

    Ziel ist es, die Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase massiv zu drücken. Deutschland hat im Klimaschutzgesetz das Ziel verankert, den Ausstoss bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 zu mindern, und will 2045 die Klimaneutralität erreichen.

    FDP fordert Ausnahmen für E-Fuels

    Bereits bei der Einigung auf EU-Ebene wurde festgehalten, dass es 2026 eine Überprüfung gibt. In der Bundesregierung hatte vor allem die FDP darauf gedrungen, ausschliesslich mit klimafreundlichen E-Fuels betankte Autos vom sogenannten Verbrenner-Aus auszunehmen.

    Zuletzt hatte unter anderem BMW-Vorstandschef Oliver Zipse das EU-Verbot neuer Benzin- und Dieselautos ab 2035 scharf kritisiert. Für den massenhaften Bau von Elektroautos fehlten die Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und seltene Erden. Europa werde so von Importen abhängig und politisch erpressbar, sagte er dem «Handelsblatt».

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    Kommentare

    User #2135 (nicht angemeldet)

    D ist beim Thema Digitalisierung europäisch gesehen auf den letzten Plätzen. Die moderne Automobilindustrie hat mehr mit digitalen als mechanischen Technologien zu tun. Politisch gesehen ist das Land eine Lachnummer, nicht wegen den Ideen aber mit der Umsetzung tut sich unser Nachbar sehr schwer! Mit Sprüche klopfen und mit sich aus dem Hightech-Markt regulieren wird das mit der Autoindustrie auch nichts mehr werden! Leider ist auch unsere rechts-rückständige Regierung nicht in der Lage, die Zeichen richtig zu deuten! Wir brauchen eine neue Generation von Politiker, Leute die die Zukunft gestalten und nicht Geschäftsführer, die ihr Business als Hobbypolitiker verteidigen!

    Luxy-1

    Na wer wird denn da wieder manipuliert haben...? Ach ja, Grüne mögen ja keine anderen Meinungen.

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