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    Abkommen mit Nordkorea: Südkorea bestellt Russlands Botschafter ein

    Keystone-SDA
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    Südkorea,

    Südkoreas Regierung protestiert gegen das neue Partnerschaftsabkommen zwischen Russland und Nordkorea. Der russische Botschafter in Seoul wurde einbestellt.

    Putin und Kim Jong Un
    Bei einem Staatsbesuch in Pjöngjang hatte der russische Präsident Wladimir Putin mit Machthaber Kim Jong Un das Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. (Archivbild) - Kristina Kormilitsyna/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa

    Südkoreas Regierung hat bei Russland offiziell Protest gegen sein neues Partnerschaftsabkommen mit Nordkorea eingelegt und zum unverzüglichen Stopp der militärischen Zusammenarbeit mit dem abgeschotteten Nachbarland aufgerufen. Zwei Tage nach dem Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Nordkorea bestellte Südkoreas Aussenministerium am Freitag den russischen Botschafter in Seoul, Georgi Sinowiew, ein.

    Vizeaussenminister Kim Hong Kyun habe die Position der Regierung übermittelt, wonach sie in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft entschieden gegen jedes Verhalten vorgehen wolle, das die Menschen in Südkorea bedrohe.

    Nordkorea entwickle seit Jahrzehnten illegal Atomwaffen und Raketen und drohe damit, diese gegen Südkorea zu verwenden. Jede Kooperation, die Nordkorea direkt oder indirekt helfe, seine militärischen Fähigkeiten zu erweitern, stelle eine Verletzung von Resolutionen des UN-Sicherheitsrats gegen Pjöngjang dar.

    Russisch-südkoreanisches Verhältnis gefährdet?

    Kim wurde zitiert: «Russland sollte verantwortungsvoll handeln». Der Vizeaussenminister warnte auch vor negativen Folgen für das russisch-südkoreanische Verhältnis. Südkorea hatte bereits am Donnerstag das Abkommen Russlands mit Nordkorea über eine umfassende strategische Partnerschaft, das beide Seiten in Pjöngjang unterzeichnet hatten, verurteilt.

    Der Vertrag sieht auch einen gegenseitigen Beistand im Kriegsfall vor. Der Vertrag hat aus Sicht Südkoreas das Ziel, auch die militärische Zusammenarbeit zu stärken. Südkoreas Nationaler Sicherheitsberater Chang Ho Jin hatte angedeutet, dass sein Land die bisherige Ablehnung einer Waffenlieferung an die Ukraine ablegen könne.

    Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine beteiligt sich Südkorea an den Finanzsanktionen gegen Moskau. Es exportiert aber keine Kriegswaffen an Kiew. Putin hatte Südkorea im Fall von Waffenlieferungen an die Ukraine mit schweren Konsequenzen gedroht.

    Kommentare

    User #1486 (nicht angemeldet)

    Russland wird niemanden fragen, mit wem Russland zusammenarbeitet.

    Ghost66

    Alle Länder machen unter einander alles aber sobald Russland mit einem anderen Land Etwas macht ist die Hölle los. Südkorea kann machen und Sprechen was Sie möchten der Vertrag ist Unterschreiben worden. Südkorea glaubte auch an USA wie die Schweiz das auch tut.

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