Zoll-Personal kritisiert veraltete Ausrüstung und Sparmassnahmen
Mitarbeiter des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben am Mittwoch die Sparmassnahmen und ihre veraltete Ausrüstung kritisiert. Angesichts einer zunehmenden Kriminalität an der Grenze fordern sie mehr Personal, modernes Material und eine bessere Ausbildung.

Als Beispiel für die sich verschlechternde Sicherheitslage nannten die Angestellten einen Vorfall bei Thônex GE vom 20. August, bei dem eine Person verletzt worden sei. Die Kriminalität entwickle sich weiter, doch die Mittel des Zolls hielten nicht Schritt, hiess es in der Mitteilung der Gewerkschaft des Zoll- und Grenzwachtpersonals (Garanto) vom Mittwoch.
Obwohl das BAZG zu den Einnahmen des Bundes beitrage, sei es von Sparprogrammen betroffen. Dies führe zu einer reduzierten Sicherheitsausbildung, zu maroder Infrastruktur und veralteter Ausrüstung. So seien Maschinenpistolen des Typs MP5 teils fast 50 Jahre alt, und für P30-Pistolen bestehe keine Garantie mehr.
Die Angestellten fordern daher zusätzliche Mittel für das BAZG, um der grenzüberschreitenden Kriminalität entgegenzutreten. Nötig seien ein angemessener Personalbestand, eine verstärkte Sicherheitsausbildung, modernes Material und eine geeignete Infrastruktur. Die Mitarbeitenden verlangen die nötigen Mittel, um ihre Arbeit zu erledigen und sicher nach Hause zurückkehren zu können.






