Wettbewerb für Kunstwerk am Bundeshaus lanciert

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Bern,

Das bisher schmucklose Giebeldreieck am Bundeshaus soll gestaltet werden. Dafür wurde nun ein Wettbewerb mit 15 Künstlerinnen und Künstlern lanciert.

Bis Ende September haben 15 Künstlerinnen und Künstler Zeit, Ideen für die Gestaltung des Giebelfeldes des Parlamentsgebäudes einzubringen. (Archivbild)
Bis Ende September haben 15 Künstlerinnen und Künstler Zeit, Ideen für die Gestaltung des Giebelfeldes des Parlamentsgebäudes einzubringen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Giebeldreieck am Bundeshaus soll mit Kunst gestaltet werden.
  • Dafür läuft bis Ende September nun ein Wettbewern.
  • 15 Künstlerinnen und Künstlerwurden angefragt.

Bis Ende September haben 15 Künstlerinnen und Künstler Zeit, Ideen für die Gestaltung des Giebelfeldes des Parlamentsgebäudes einzubringen, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten.

Der Wettbewerb, mit dem Ziel das bisher schmucklose Giebeldreieck des Parlamentsgebäudes mit Zeitgenössischer Kunst zu gestalten, war bereit im vergangenen August angekündigt worden.

400'000 Franken Budget

In der aktuellen Mitteilung werden nun die Namen der angefragten Künstlerinnen und Künstler genannt. Es sind die Mediengruppe Bitnik, Ariane Epars, Sylvie Fleury, Luca Frei, Renée Levi, Sarah Margnetti, Uriel Orlow, Mai-Thu Perret, Boris Rebetez, Ugo Rondinone, Christoph Rütimann, Pascal Schwaighofer, Shirana Shahbazi, Axelle Stiefel und Hanna Weinberger.

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Für den Wettbewerb stehen 100'000 Franken zur Verfügung. Für die Planung und Realisierung des Siegerprojektes sind laut Mitteilung weitere 400'000 Franken budgetiert.

Das Parlamentsgebäude wurde in den Jahren 1894 bis 1902 unter der Leitung des Architekten Hans Wilhelm Auer von 173 Firmen und 33 Künstlern aus der Schweiz erstellt. Die verwendeten Materialien stammen zu 95 Prozent aus der Schweiz. Auer wendete laut Angaben der Parlamentsdienste 16 Prozent der Bausumme für den künstlerischen Schmuck des Gebäudes auf. Das Tympanon blieb jedoch unverziert.

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