Starker Anstieg an Neurenten bringt IV in finanzielle Bedrängnis
Der starke Anstieg an neuen Rentnerinnen und Rentnern bringt die Invalidenversicherung in finanzielle Bedrängnis. Bei der AHV sorgt die erstmals auszubezahlende 13. Rente für ein negatives Ergebnis, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen am Donnerstag mitteilte.

Ohne Gegenmassnahmen werde das jährliche Defizit der IV bis 2030 auf schätzungsweise 800 Millionen Franken anwachsen, heisst es. Bereits 2025 habe das Umlagedefizit 209 Millionen Franken betragen. Und das Vermögen der IV habe rund 17 Prozentpunkte unter der gesetzlich vorgegebenen Mindestgrenze von 50 Prozent einer Jahresausgabe gelegen.
Die Finanzen der AHV werden von der 2026 erstmals auszubezahlenden 13. Rente beherrscht. Da die Kosten von rund 4 Milliarden Franken noch nicht gedeckt seien, würden die Defizite von aktuell 1,3 auf rund 4,9 Milliarden Franken im Jahr 2035 anwachsen. Für Entlastung könnte die Zusatzfinanzierung mit 0,4 Prozentpunkten aus der Mehrwertsteuer sorgen. Darüber muss das Volk noch abstimmen.






