Ständerat bestellt Bericht zur Wasserversorgung

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    Bern,

    Laut Klimaforschern sei künftig häufig mit heissen Sommern zu rechnen. Die Schweiz müsse sich darauf vorbereiten.

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    Der Ständerat prüft die mögliche Einführung der aufgeschobenen Anklageerhebung in der Schweiz. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Ständerat hat einen Grundlagenbericht zur Wasserversorgung vom Bundesrat bestellt.
    • Laut Doris Leuthard liegt die Verantwortung des Wassermanagements bei den Kantone.

    Der Ständerat will wissen, wie es um die Wasserversorgungssicherheit und das Wassermanagement in der Schweiz steht. Der Bundesrat muss einen Grundlagenbericht dazu vorlegen.

    Der Ständerat hat am Mittwoch mit 24 zu 15 Stimmen bei 2 Enthaltungen ein Postulat von Beat Rieder (CVP/VS) angenommen. Rieder wies auf den trockenen Sommer hin. Dieser habe gezeigt, was der Schweiz bevorstehe.

    Laut Klimaforschern sei künftig häufig mit solchen Sommern zu rechnen. «Wenn wir nicht entsprechend vorbereitet sind, werden wir die Probleme mittel- und langfristig nicht lösen können», sagte Rieder.

    Der Bundesrat hatte dem Rat beantragt, das Postulat abzulehnen. Umweltministerin Doris Leuthard erinnerte an bereits vorhandene Berichte zum Thema. Ausserdem liege das Wassermanagement in der Verantwortung der Kantone, sagte sie. Der Rat stimmte dem Postulat dennoch zu.

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